Erneuerung der Friedhofsmauer:

Stein auf Stein entsteht ein neues Stück

Durch die Unterstützung des Berufsbildungsvereins Prenzlau steht wieder eine Mauer am Friedhof in Falkenwalde. Das Zusammenspiel zwischen Dorfgemeinde und freiwilligen Helfern macht das möglich.

Das kann sich sehen lassen: Der neue Mauerabschnitt ist 30 Meter lang und etwa 1,80 Meter hoch.
Lisa Walter Das kann sich sehen lassen: Der neue Mauerabschnitt ist 30 Meter lang und etwa 1,80 Meter hoch.

Es ist geschafft. Die Gemeinde Falkenwalde freut sich über eine neues Stück der Friedhofsmauer. Seit sie von dem Wiederaufbau gehört haben, halfen viele Einwohner mit. Schauten neugierig auf das Gelände der Kirche, was sich dort wohl schon getan hat. Sie unterhielten sich mit den Männern, die dort Stein auf Stein mauerten und hatten stets nette Geschichten, eine Mahlzeit und Kaffee satt im Gepäck.

Mit Mitteln des Regionalbudget konnte der Berufsbildungsverein Prenzlau e.V. einen Teil der alten Friedhofsmauer zu neuem Leben erwecken. Denn so mussten nur noch die Baumaterialen gestellt werden, wofür sich Sabine Lorenz, als Vertretung für die Gemeinde, um Sponsoren bemühte. Sie unterstütze mit ihrer Arbeit die Pastorin von Falkenwalde, Heike Milleville. Anfang Juli konnte es losgehen. Jeden Morgen um halb Acht rückte Ausbilder und Restaurator Ronald Eschricht mit einer Kerntruppe von fünf Mann im Dorf an.

Die freiwillige Arbeit wusste die Gemeinde zu schätzen. "Wir sind so dankbar. Jetzt sieht es hier wieder schön aus. Wir wollten die Männer ein wenig bemuttern und so unseren Dank zeigen", sagt Sabine Lorenz, die zusammen mit Freundinnen aus der Gemeinde für die Verpflegung der Arbeiter gesorgt hat.

Das scheint einen ordentlichen Eindruck bei Ronald Eschricht und Ausbildungsleiter Klaus Bergemann gemacht zu haben. Wenn sie wählen könnten, würden sie gerne weitere Erneuerungen in Falkenwalde vornehmen. "Wir wissen nicht, ob wir weiter machen dürfen. Das Regionalbudget läuft jetzt aus. Ob wir neue Gelder bekommen steht noch in den Sternen", erklärt der Ausbildungsleiter Bergemann.

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