Sprayer leisten ganze Arbeit:

Steinzeit zieht in Schmölln ein

Vor 2500 Jahren trugen Menschen an der damals schiffbaren Randow Feldsteine zu Kreisen zusammen.

Jonathan Karlstedt sprüht die letzen Details am großen Steinkreis, der durch seine Strahlen auffällt.
Monika Strehlow Jonathan Karlstedt sprüht die letzen Details am großen Steinkreis, der durch seine Strahlen auffällt.

Als Archäologen vor zwei Jahren unweit von Schmölln in der Uckermark einen acht Meter großen Steinkreis freigelegt hatten, kursierten viele Vermutungen. Das Geheimnis ist noch nicht restlos gelüftet. Doch nun zog dieser Teil einer jungsteinzeitlichen Gräberanlage ins Dorf ein. Dafür brachten zwei Männer der Potsdamer Firma art-efx 220 Farbtöne in Spraydosen mit. Nach zwei Tagen hatten sie die rund 50 Quadratmeter der Trafostation mitten im Ort mit Motiven der Grabung besprüht.

Wer jetzt von der Bundesautobahn 11 nach Schmölln hineinkommt, sieht in der Dorfmitte zwei Männer der Jungsteinzeit einen mit Feldsteinen beladenen Wagen durch die Randowsenke ziehe. Rund 3000 Euro spendierte die e.dis, um das Trafohäuschen zu einem Teil eines geplanten "Freilichtmuseums" in Schmölln zu machen. Es ist nur eines von rund 1000 im gesamten Meisterbereich Prenzlau und das erste im Amtsbereich Gramzow.

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