Frühlingserwachen:

Straßenwärter sehnen den Winter herbei

Statt Salz zu streuen, mähen die Männer der Autobahnmeisterei Gramzow immer noch Böschungen und Gräben entlang der Fahrbahnen. Die Salzlager sind zum Bersten voll.

Straßenwärter Hans-Jürgen Duda war auf den uckermärkischen Autobahnen noch mit Mähtechnik unterwegs.
Monika Strehlow Straßenwärter Hans-Jürgen Duda war auf den uckermärkischen Autobahnen noch mit Mähtechnik unterwegs.

2000 Tonnen Natriumchlorid warten in der Autobahnmeisterei Gramzow auf ihren Einsatz. Doch der übliche Wintervorrat wird auch über Weihnachten unangetastet bleiben. Zweistellige Plusgrade sorgen im Nordosten Brandenburgs für Frühlingsgefühle. Autobahnmeister Lars Kähler sieht darin Vorteile. Viele Arbeiten, die im Sommer nicht zu schaffen sind, werden jetzt erledigt. Dabei helfen die Kollegen, die für zwischen Oktober und März zusätzlich für den Winterdienst eingestellt werden. So werden derzeit zum Beispiel noch Böschungen und Gräben gemäht auf den insgesamt 200 Kilometern an den Fahrbahnen der A 11 sowie der A 20.

Dennoch hoffen viele Kollegen insgeheim auf Winterwetter. Denn wenn die Schneeflocken wirbeln, winken schließlich Erschwernis-, Nacht- und Schichtzuschläge, die die Lohntüte dicker werden lassen.

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