Weihnachtsmarkt ohne Baum?:

Tannen-Suche wird zum Dauerbrenner

Über 30 Uckermärker wollen der Stadt Prenzlau einen Weihnachtsbaum zur Verfügung stellen. Trotz der vielen Angebote jagt ein Malheur das nächste.

Prächtig gewachsen ist der Baum zwar, aber eben leider zu klein
Thomas Walther Prächtig gewachsen ist der Baum zwar, aber eben leider zu klein

Inzwischen muss Silvia Röder vom Prenzlauer Grünflächenamt glauben, es ginge mit dem Teufel zu. Immer noch ist kein Baum für den Weihnachtsmarkt gefunden, obwohl über 30 Uckermärker nach einem Aufruf ihre Exemplare angeboten hatten. Seit Montag ist die Rathaus-Mitarbeiterin mit Marcus Liermann von der Firma Reserv im Landkreis unterwegs, um die angebotenen Bäume zu begutachten.

Einer der Ersten, der seine 40-jährige Tanne der Stadt spenden wollte, war Manfred Greese aus Prenzlau. Auf den ersten Blick konnte sich Silvia Röder durchaus mit dem Baum anfreunden. Doch die Vor-Ort-Sichtung zeigte, dass die Tanne in der letzten Wachstumsphase einen leichten Knick gemacht hatte.

Familie Wilde am Scharfrichtersee in der Kreisstadt bot einen Traum von Baum an: eine 15 Jahre alte üppige Colorado-Tanne an, gerade gewachsen mit einer wunderschönen Färbung. Doch Silvia Röders Kennerblick erfasste sofort: Der Baum mit seinen zwölf Metern ist zu klein. Schließlich ist die Hülse auf dem Marktberg, in die der Baum gestellt werden wird, 1,50 Meter tief

Dennoch ist der Rathaus-Mitarbeiterin noch nicht bange. „Wir haben noch mindestens 25 weitere Bäume zu begutachten“, gibt sie sich zuversichtlich, dass eine schöne ab dem 23. November den Marktberg zieren wird.

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