Großangelegte Suche nach vermisstem Urlauber:

Taucher bergen Leiche aus Mündesee

Ein 63-jähriger Mann ist beim Baden ertrunken. 13 Stunden suchten die Retter nach dem Mann. Die Strömung im See und die Sichtweite machten ihnen zu schaffen.

13 Stunden suchten Einsatzkräfte nach dem vermissten Urlauber. Am Sonnabendabend entdeckten Taucher die Leiche des Mannes in vier Meter tiefem Wasser.
Uckermark TV 13 Stunden suchten Einsatzkräfte nach dem vermissten Urlauber. Am Sonnabendabend entdeckten Taucher die Leiche des Mannes in vier Meter tiefem Wasser.

Taucher und Rettungskräfte haben am Sonnabend gegen 21 Uhr die Leiche eines 63-Jährigen aus dem Mündesee in Dobberzin bei Angermünde geborgen. Nach 13-stündiger Suche, kurz vor Abbruch der Aktion, konnten die Einsatzkräfte den Toten in vier Meter tiefem Wasser sichten.

Die Ehefrau hatte ihren Mann als vermisst gemeldet, nachdem er am Freitagmorgen zum Strand in Dobberzin gefahren und nicht zurückgekehrt war. Anwohner berichteten, dass das Auto vor dem Badestrand in der Siedlung parkte. Daraufhin begann eine großangelegte Suche nach dem Urlauber. Laut Einsatzkräften fanden Passanten eine Tüte mit Kleidungsstücken und die Autoschlüssel, die dem Mann zugeordnet werden konnten.

Bei der Suche nach dem Vermissten kamen spezielle Wasser-Rettungshunde zum Einsatz, ab Sonnabendfrüh auch Taucher. Eine Sichtweite von nur zehn Zentimetern und eine Strömung erschwerten die Suche.

Der Ertrunkene hätte am Bergungstag Geburtstag gefeiert. Er soll aus dem Rhein-Kreis Neuss sein und mit seiner Frau Urlaub gemacht haben. Bereits 2012 war ein Mann im Mündesee ertrunken. 

 

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