Schäferhund schnappt zu:

Teddy fast totgebissen - Halter haben Angst

In einem kleinen uckermärkischen Dorf hat ein Schäferhund erneut einen Vierbeiner attackiert. Während sein erstes Opfer starb, überlebte dieses schwer verletzt. Die Halter des Kleinen fordern nun trotzdem Maßnahmen vom Amt: „Der ist eine Gefahr für uns alle.“

Noch erholt sich der Kleine von den Strapazen des Angriffs.
Privat Noch erholt sich der Kleine von den Strapazen des Angriffs.

Der süße Shih Tzu Teddy aus Weselitz kämpft sich ins Leben zurück. Der kleine Hund war vor Tagen von einem Schäferhund aus der Nachbarschaft fast totgebissen worden. „Der Angreifer hat ihn regelrecht zerfetzt und viel Muskelfleisch herausgerissen“, beklagt Frauchen Christina S. Doch langsam gibt es Hoffnung, dass Teddy überlebt. Die Besitzer haben sofort Anzeige im Amt Gramzow gestellt. „Denn wir wissen, dass dieser Hund schon einen anderen auf dem Gewissen hat.“ Das bestätigte Ordnungsamtsleiterin Kornelia Heimann. Im Februar sei der Schäferhund  auf ein fremdes Grundstück gestürmt und habe dort ein Hund totgebissen, so Heimann. Schon damals seien von ihrer Behörde strenge Auflagen erteilt worden.

Nach dem aktuellen Angriff müsse man nun noch einmal neu beraten. Dazu wird es am Freitag einen Vororttermin mit dem Veterinäramt des Landkreises geben. „Wir nehmen die Sache sehr ernst und können die Ängste der Anwohner nachvollziehen“, versicherte sie. Es sei davon auszugehen, dass der angriffslustige Hund nicht bei seinen aktuellen Besitzern verbleiben kann, weil diese nicht mehr in der Lage sind, seine gefahrlose Haltung zu garantieren.