Laster mit Schweinen verunglückt:

Tierdrama am Kreuz Uckermark

Ein Tiertransporter wollte von der A 20 auf die A 11 fahren. In einer Kurve verlor der Fahrer die Gewalt über das Fahrzeug und es kam zum Unglück.

Feuerwehrleute sorgten dafür, das keines der Schweine, die nach dem Unfall aus dem Transporter gelangten, auf die nahe Autobahn liefen.
Horst Skoupy Feuerwehrleute sorgten dafür, das keines der Schweine, die nach dem Unfall aus dem Transporter gelangten, auf die nahe Autobahn liefen.

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Freitagabend am Autobahnkreuz Uckermark. Ein mit mehr als 500 Schweinen beladener Tiertransporter aus Polen war genau auf der Abfahrt von der A 20 auf die A 11 umgekippt. Der 35-jährige Lkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall Verletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Sein Beifahrer blieb unverletzt.

Einige der Tiere konnten sich aus dem umgestürzten Anhänger befreien. Helfer aus mehreren Feuerwehren des Amtes Gramzow sorgten dafür, dass keines der Schweine auf die nahe Autobahn entwischte. Dutzende Tiere verendeten bei dem Unfall, viele von ihnen wurden verletzt. Die meisten Tiere waren indes in dem umgestürzten Laster eingezwängt. Tierärzte kamen zur Unglücksstelle und kümmerten sich um die Schweine. 

Während sie aus dem umgestürzten Laster befreit wurden, musste die Autobahn 11 in beiden Richtungen vollständig gesperrt werden. Auch die Verbindungen zwischen den beiden Autobahnen konnten nicht passiert werden. Die noch lebenden Schweine wurden in einen Ersatz-Transporter verladen.

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