Neues Zuhause für Kaninchen und Hündin:

Tiere nach Todesfall gerettet

Haustiere sind für viele Menschen gute Freunde. Aber was passiert, wenn das Herrchen verstirbt? Mit einem besonderen Fall mussten sich jetzt die Prenzlauer Tierschützer befassen.

Schmuseeinheiten bekommt die etwas scheue Hundedame von Susanne Bercht.
Andrea Dittmar Schmuseeinheiten bekommt die etwas scheue Hundedame von Susanne Bercht.

Diesen Anruf werden Frauke Förster und Susanne Bercht wohl so schnell nicht vergessen. Sie wurden zum Haus eines Verstorbenen gerufen, die Polizei hatte die beiden Frauen vom Tierschutzverein Prenzlau verständigt. Die Beamten waren ratlos, was sie mit 20 Kaninchen anstellen sollten. Der Verstorbene war Kaninchenzüchter und hatte seine Tiere sehr gut gepflegt.

Zum Glück lag in der Wohnung ein Schreiben von einem Prenzlauer Kaninchenzüchterverein auf dem Tisch. Ein Anruf und eine Unterbringung war organisiert. Tierheimleiterin Susanne Bercht war erleichtert. „Diese Rassetiere sind größer als Zwergkaninchen und wären für uns schwer zu vermitteln gewesen“, erklärte sie. Den Platz für die 20 Kaninchen hätte das Tierheim kaum gehabt.

Dann war da auch noch die Schäferhündin des Verstorbenen. Die Hündin war in einem guten Zustand, ihr Fell ist gepflegt und sie ist gut ernährt. Nur gegenüber Fremden sei sie misstrauisch. Zur Obhut ging die Hündin dann vorläufig in das Prenzlauer Tierheim, bis der Nachlass geklärt ist, dann können die Erben sie abholen. Die Schäferhündin wird also vorerst nicht vermittelt, das verbietet das Gesetz.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung