Wasserleiche obduziert:

Traurige Gewissheit im Fall Marlis S.

Tagelang hat die Polizei fieberhaft nach einer Uckermärkerin gesucht. Jetzt ist klar: Die 56-Jährige lebt nicht mehr.

Polizeibeamte fanden in der Hohensaatener Wasserstraße - hier ein Beispielspiel - die vermisste Frau.
Carsten Rehder Polizeibeamte fanden in der Hohensaatener Wasserstraße - hier ein Beispielspiel - die vermisste Frau.

Nach einem heftigen Ehestreit verschwand in der vergangenen Woche eine Frau aus Schwedt, der Uckermark Kurier berichtete. Der besorgte Mann alarmierte daraufhin die Polizei. Dann begann für die Familie eine schlimme Zeit des Hoffens und Bangens. Mit einem Großaufgebot an Kräften wurde nach der 56-Jährigen gefahndet. Immer in der Hoffnung, sie doch noch wohlbehalten zu finden. Doch Marlis S. blieb wie vom Erdboden verschluckt.

Jetzt nun die traurige Gewissheit: Die Obduktion einer in der Hohensaatener Wasserstraße entdeckten Leiche ergab zweifelsfrei, dass es sich dabei um die Vermisste aus der Oderstadt handelt. Das teilte am Dienstag die Polizei in Prenzlau mit. Wie die Frau gestorben ist, muss aber noch abschließend geklärt werden. Die ersten Ermittlungsergebnisse laufen allerdings darauf hinaus, dass eine Fremdeinwirkung fast ausgeschlossen werden kann. Aber noch ist der Fall nicht zu den Akten gelegt.

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