Virtuelle Monsterjagd:

Uckermärker im Pokémon-Fieber

Ein neues Spiel zieht Massen in seinen Bann. Auch in Prenzlau werden die kleinen Figuren fleißig gesammelt.

Ob an der Marktberg-Kreuzung, an der Uckerpromenade oder in der Friedrichstraße: Die kleinen Monster lassen sich überall fangen.
Melanie Zimmermann Ob an der Marktberg-Kreuzung, an der Uckerpromenade oder in der Friedrichstraße: Die kleinen Monster lassen sich überall fangen.

Seit dem 13. Juli ist das Spiel „Pokémon Go“ offiziell als App auf dem deutschen Markt verfügbar – und ein absoluter Renner. Innerhalb kürzester Zeit gründeten sich in den sozialen Netzwerken bereits Gruppen, in denen sich Gleichgesinnte zusammenfinden, um gemeinsam auf die Jagd nach den virtuellen Monstern zu gehen.

Das Besondere an diesem Spiel: Es wird nicht an einem PC oder einer der altbekannten Spielekonsolen gezockt, sondern die Mitspieler sind mehr oder weniger dazu gezwungen, hinaus an die frische Luft zu gehen – „erweiterte Realität“ nennt man diese Art von Spielen – um ihre eigene Umgebung zu erkunden. Zu erkennen sind die Spieler daran, dass sie gedankenverloren auf ihr Handy starren.

Maik Jeschonek und Mel Vaskovits sind die Gründer der Spielergruppe „Pokémon Go Prenzlau“. Nach nur vier Tagen hatten sie bereits über 50 Mitglieder – Tendenz steigend. Die beiden finden die Idee hinter dem Spiel super: Man müsse vor die Haustür gehen, bewege sich an der frischen Luft und kommen beim Spielen mit vielen Menschen ins Gespräch. Lauf Mel funktioniere das besonders gut am Uckersee.

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