Digitale Aufrüstung geplant:

Uckermärkische Schulen hoffen nun auf schnelle Leitung

Die eine hat es, die andere nicht - schnelles Internet und moderne Rechner, mit denen Mädchen und Jungen digital arbeiten können. Dies könnte sich ab 2017 ändern.

Laptops, Tablets, Smartboards - digitales Lernen erfordert die passende Ausstattung. Der "Digitalpakt" der Bundesregierung soll dies ab 2017 für alle Schularten möglich machen.
GS Gollmitz Laptops, Tablets, Smartboards - digitales Lernen erfordert die passende Ausstattung. Der "Digitalpakt" der Bundesregierung soll dies ab 2017 für alle Schularten möglich machen.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will mehr Digitalisierung an den Schulen und hat dazu nun in dieser Woche Pläne für einen sogenannten "DigitalPakt#D" vorgeschlagen. Darin bietet die Politikerin an, ab 2017 über fünf Jahre 40 000 Schulen aller Art mit Breitband, WLAN und Geräten zu versorgen. Rund fünf Milliarden Euro würde der Bund hierfür bis 2021 investieren wollen - davon würden auch Schulen in der Uckermark profitieren. "Ich finde den Vorschlag schon gut, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass es dann vielleicht auch digitale Schulbücher geben könnte und die Kinder nicht mehr so viel in ihren Schulranzen zu tragen hätten", sagt Konstanze Schlopsnies, Schulleiterin der Prenzlauer Grabowschule.

Auch Jörg Dittberner, stellvertretender Schulleiter am Prenzlauer Scherpf-Gymnasium begrüßt die Pläne. "Grundsätzlich ist die Idee wunderbar, denn ohne moderne Technik geht es heute nicht mehr, auch nicht in der Schule." Ob die angedachte Summe von fünf Milliarden allerdings ausreichend ist, um alle Schulen in Deutschland aufzurüsten, bezweifelt der Gymnasiallehrer. "Es sind ja nicht alle auf dem gleichen Level, was die technische Ausrüstung angeht, damit fängt es schon an. Und dann braucht es unter anderem auch Servicekräfte für die Wartung der Geräte. Solche Kosten werden gerne vergessen."

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