Schwertransport zu Raffinerie:

Über 1000 Tonnen wie in Zeitlupe unterwegs

Zeitweise ging am Mittwoch nichts mehr für Autofahrer auf der Schwedter Ortsumgehung. Gigantische Teile eines neuen Reaktors für die PCK-Raffinerie wurden angeliefert. Der Transport war ein Novum.

Eines der Reaktorteile wiegt 180 Tonnen. Insgesamt sechs davon wurden am Mittwoch zur PCK-Raffinerie transportiert.
Matthias Bruck Eines der Reaktorteile wiegt 180 Tonnen. Insgesamt sechs davon wurden am Mittwoch zur PCK-Raffinerie transportiert.

Sechs riesige Bauteile für eine neue Kolonne für die Rohöldestillation sind am Mittwoch vom Hafen zum Betriebsgelände der PCK Raffinerie GmbH transportiert worden. Das Gewicht beträgt 180 Tonnen pro Stück. Der Innendurchmesser der Ringe liegt bei 7,50  Metern, „mit den Außenanbauten sind es sogar neun Meter“, sagte PCK-Instandhaltungschef Thomas Schulze.

Der Transport am Mittwoch war ein Novum. Bislang wurden die Aggregate für die Raffinerie am Stück  geliefert, „diese Kolonne ist aber so lang, dass wir sie vor Ort zusammensetzen müssen. Mit einer Höhe von 61 Metern würden wir sie auch auf unserem Gelände schlecht bewegen können, sie passt durch keine Brücke, wir müssten gigantische Kräne einsetzen, um sie zu heben“, erläutert Schulze.

Wenn kurz nach Ostern 2016 Teile der PCK-Raffinerie abgeschaltet werden, um TÜV-Überprüfungen, Reparaturen und Investitionen in neue Technik vorzunehmen, werden bis zu 2500  Menschen zusätzlich in der Raffinerie beschäftigt sein. Die Kosten des Stillstands beziffert Schulze auf knapp 140 Millionen Euro.

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