Gelungene Spendensammlung:

Über 36 000 Euro für die Woge beisammen

Das Nordufer ohne die große Skulptur ist wie Prenzlau ohne Marienkirche – so denken viele Prenzlauer und Fans der Stadt und spendeten für den Ankauf des Kunstwerks.

Die Mädchen und Jungen aus der Prenzlauer Kita „Freundschaft“ wissen, dass die „Große Woge“ kein Spielgerät zum Klettern ist. Sie freuen sich, dass der Edelstahl so schön im Sonnenlicht funkelt.
Alexandra Martinot Die Mädchen und Jungen aus der Prenzlauer Kita „Freundschaft“ wissen, dass die „Große Woge“ kein Spielgerät zum Klettern ist. Sie freuen sich, dass der Edelstahl so schön im Sonnenlicht funkelt.

Wie kaum ein anderer versteht es Straßenmusiker Albert Archut, die Prenzlauer und ihre Gäste zum Spenden zu animieren. Wenn sein Harmonium erklingt, geht es um den guten Zweck. Der kann sozialer Art, beispielsweise für das Leserhilfswerk des Kurierverlages, oder auch wie jüngst bei AutoMeile und Frühlingsfest und in wenigen Tagen beim Stadtfest einem Kunstprojekt gewidmet sein. Denn wenn er derzeit in die Tasten greift, dann um dafür zu sorgen, dass die Skulptur „Große Woge“ dauerhaft am Unteruckersee in Prenzlau bleibt. 404,19 Euro hat er bei AutoMeile und Frühlingsfest erspielt.

Eine weitere Spende in Höhe von 853 Euro überwies Elke Brehmer. Das 20-jährige Jubiläum ihrer Zahnarztpraxis hatte sie genutzt, um die Gratulanten zum Spenden für die „Große Woge“ zu ermuntern.

Letzte Handlung des Anrainerverbandes: Spenden

„Jetzt kommen noch 2500 Euro dazu“, sagte Ingeburg Bös. Die frühere Schatzmeisterin des Anrainerverbandes, der sich vor wenigen Wochen erst auflöste, überwies diese Summe, quasi als letzte Amtshandlung, jetzt im Auftrag der Mitglieder auf das Spendenkonto. „Bereits im vergangenen Jahr hatte der Anrainerverband 500 Euro beigesteuert“, sagte Ingeburg Bös. Auch der Erlös aus dem bisherigen Verkauf der „Ganz nebenbei“-Bücher mit Kolumnen von Uckermark Kurier-Redakteur Oliver Spitza wird, so ist von seinen Töchtern zu erfahren, in Kürze überwiesen.

Exakt 35 979,91 Euro sind es, die mittlerweile auf dem Spendenkonto eingegangen sind. „Da ist der Betrag vom Anrainerverband aber noch nicht mit rein gerechnet“, informierte Kerstin Mietz aus der Kämmerei im Rathaus.

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