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Über den Tod hinaus der Heimatstadt gewogen

"Sind die Prenzlauer der Woge gewogen?". Die Edelstahlskulptur des Bildhauers Volkmar Haase zieht bewundernde Blicke auf sich. Der Platz am Tor zum Uckersee scheint wie gemacht für dieses Kunstwerk. Das fand auch Journalist Oliver Spitza, der erst kürzlich die eingangs gestellte Frage an die Leser des Uckermark Kurier richtete.

Die "Prenzlauer Woge" am Unteruckersee.
UKK Die "Prenzlauer Woge" am Unteruckersee.

Am 8. Dezember ist der Prenzlauer Journalist, der selbst der Woge sehr gewogen war, viel zu früh gestorben. Am 16. Dezember wird seine Familie zusammen mit Kollegen, Freunden, Bekannten und Nachbarn um 15 Uhr in St. Nikolai in Prenzlau Abschied nehmen von dem geliebten Menschen, dem engagierten Journalisten und Bürger dieser Stadt, die ihm sehr am Herzen lag. Statt Blumen bittet die Familie daher um Spenden, die in seinem Sinne in Prenzlau Verwendung finden. 

So wurde folgendes Spendenkonto bei der Stadt Prenzlau eingerichtet: Sparkasse Uckermark, Konto 3424 0000 93, Bankleitzahl 17056060.

Innerhalb der trauernden Angehörigen wurde entschieden, die Spenden später für den Malchower Labyrinthpark und für den Ankauf der "Prenzlauer Woge" einzusetzen. Sollte letztere nicht zustande kommen, fließt dieser Teil der Spenden zweckgebunden in Projekte, die im Sinne Oliver Spitzas in der Stadt verwirklicht werden. Wer auf dieses Konto spenden möchte, sollte den gewünschten Verwendungszweck "Woge O. Spitza" oder "Malchow O.Spitza" nennen, bitten die Familienangehörigen. Diese zeigen sich überwältigt von der Anteilnahme in diesen gerade für sie so schweren Stunden und Tagen.

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