Verfolgungsjagd:

Um ein Haar von einem Autodieb überfahren

Fast eine Stunde versuchte die Polizei, einen flüchtigen Autofahrer zu stoppen. Der Mann hinter dem Steuer nahm auf das Leben anderer keinerlei Rücksicht.

Dem Straßenbauer Ronny Engel rettete ein unsanfter Stoß eines Polizisten das Leben.
Thomas Walther Dem Straßenbauer Ronny Engel rettete ein unsanfter Stoß eines Polizisten das Leben.

Eine Autodieb lieferte sich mit der Polizei eine spektakuläre Verfolgungsjagd. Den Polizisten war auf der Autobahn 11 bei Pfingstberg ein Audi Q 7 aufgefallen. Als sie ihn stoppen wollten, flüchtete er. Der Fahrer überfuhr mehrere Straßensperren, die die Polizei aufgebaut hatte. Er raste weiter Richtung Gartz. Eilig hatten dort weitere Polizisten ein Straße vor der Schule räumen lassen, auf der zu dieser Zeit viele Schüler unterwegs waren. Dabei stießen die Beamten neben weiteren Personen auch Straßenbauer Ronny Engel recht unsanft von der Fahrbahn. Nur Sekunden später war der Wagen in die Baustelle gekracht, genau an der Stelle, an der der Bauarbeiter vorher stand.

Danach setzte der Fahrer seine Flucht bis nach Hohenreinkendorf fort. Den Polizisten gelang es einen sogenannten Nagelgurt auszulegen. Ein Reifen des Wagen platzte dadurch, doch der Fahrer raste auf der bloßen Felge weiter. Später fuhr er mit dem Wagen auf ein Feld. Dort flüchtete der Fahrer zu Fuß weiter. Kurze Zeit später entdeckten ihn Beamte im Unterholz, wo er sich versteckt hatte. Nach seiner Verhaftung sagte er den Beamten, dass er mit dem Auto nur ein bisschen spazieren fahren wollte. Der Wagen war von einem Rüdersdorfer Autohaus (bei Berlin) als gestohlen gemeldet worden.

 

 

 

 

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