Häuser aus der Gründerzeit saniert:

Unglaublich: Dieser Luxus ist erschwinglich

Stuck, Dielen, offene Galerie – die Häuser in der Schwedter Straße 25–29 lassen keine Wünsche offen. Fast alle der 27 Wohnungen sind deshalb auch schon weg. Leute mit kleinem Geldbeutel haben aber noch eine Chance, sagt die Wohnbau GmbH.

Der denkmalgeschützte Bau ist ortsprägend. Dank großzügiger Landesförderung gibt es zum Teil traumhaft niedrige Mieten.
Claudia Marsal Der denkmalgeschützte Bau ist ortsprägend. Dank großzügiger Landesförderung gibt es zum Teil traumhaft niedrige Mieten.

Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig: Wer wenig verdient, muss mit schlechten Wohnungen vorlieb nehmen.

Doch die Wohnbau GmbH tritt in Prenzlau jetzt den Gegenbeweis an. In ihren Luxushäusern Schwedter Straße 25–29 wird ein Teil der Wohnungen an Leute mit kleinem Geldbeutel vermietet. Wer bei der Stadt nachweisen kann, dass er für einen sogenannten Wohnberechtigungsschein (WBS) in Frage kommt, hat sogar noch eine Chance, hier einzuziehen. Zwei der sieben WBS-Domizile, für die nur 4,60 Euro pro Quadratmeter fällig werden, sind nämlich noch frei.

Interessenten dürfen nur die nach dem Wohnraumförderungsgesetz geltende Einkommensgrenze – die individuell geprüft werden muss – nicht überschreiten oder aufgrund einer Behinderung Anspruch auf eine bestimmte Wohnung haben. Alle haben übrigens einen Zugang zum Fahrstuhl, die meisten auch zur offenen Galerie, die durch einen Industrie-Fachwerk-Look besticht. Im Inneren punkten die Wohnungen mit Dielen, Holztüren, Stuck, edel gefliesten Bädern und großen Fenstern. Die kostenintensive Sanierung des Gründerzeitbaus hat das stadteigene Wohnungsunternehmen nur stemmen können, weil es letztmalig eine beispiellose Landesförderung in Höhe von 2,3 Millionen Euro gab.

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