Eklat bei Wahl:

Unternehmer können sich nicht einigen

Es rumort in der Unternehmervereinigung Uckermark. Auf der Wahlversammlung in Templin scheiterten die Mitglieder an einer einfachen Aufgabe.

Die Wahlkommission zählte die Stimmen aus.
Benjamin Vorhölter Die Wahlkommission zählte die Stimmen aus.

Die Wahlversammlung der Unternehmervereinigung am Mittwochabend im Ahorn Seehotel Templin endete mit einer faustdicken Überraschung: Bei der geheimen Wahl der sechs Präsidiumsmitglieder ließen die 68 wahlberechtigten Unternehmer Kandidat Volkmar Ritter durchfallen. Damit bleiben die bisherigen vier Regionalpräsidenten und die Schatzmeisterin zunächst im Amt. Thomas Hacker (Prenzlau), Hartmut Scharlau (Templin), Katrin Grothe (Angermünde) und Helmuth Kuhn (Schwedt) sowie Ute Schäfer hatten jedoch im Vorfeld der Versammlung eigentlich auf eine weitere Kandidatur verzichtet. Bei einigen von ihnen war der Grund für diese Entscheidung Unzufriedenheit mit der Ausrichtung der Regionalmesse Inkontakt, die in Schwedt stattfindet.

„Ich bin enttäuscht, dass ich nicht in der Lage war, euch mitzureißen“, sagte Siegmund Bäsler, Präsident der Unternehmervereinigung Uckermark. Aus seiner Sicht sei die Vereinigung nach der Wahl nicht handlungsfähig, weil „wir kein Team haben, das in der Sache für uns agiert“, fügte Bäsler hinzu. Dem widersprach Katrin Grothe: „Wir setzen uns weiterhin aktiv für die Unternehmervereinigung ein. Da gibt es kein Für und Wider." 

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