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Unternehmer verschaffen sich Gehör

Aus der Uckermark und dem Barnim soll ein gemeinsamer Landkreis werden. Geschäftsleute und Firmeninhaber haben im Zuge dessen drängende Fragen an die Politik.

Nach den Beschlüssen des Landtags sollen die Kreise Uckermark und Barnim fusionieren.
Nadine Teucher Nach den Beschlüssen des Landtags sollen die Kreise Uckermark und Barnim fusionieren.

Die Unternehmervereinigung Uckermark und der Unternehmerverband im Nachbarkreis Barnim wollen künftig noch stärker miteinander kooperieren, kündigte Siegmund Bäsler an. Die beiden Verbände zählen über 300 Mitgliedsunternehmen mit insgesamt über 20 000 Beschäftigten: „Und für die Zukunft all dieser Menschen stehen wir in Verantwortung.“ Ein wichtiges Ziel sei es dabei, so der Präsident der uckermärkischen Unternehmervereinigung, die Unternehmerinteressen im Nordosten gemeinsam und hörbar gegenüber den politischen Entscheidungsträgern im Land Brandenburg zu vertreten.

In einer ersten Veranstaltung am 21. November in Eberswalde wollen sich die beiden Unternehmervereinigungen und ihre Mitglieder intensiv mit der Kreisgebietsreform auseinandersetzen.Die Fragen der Unternehmerschaft nach den Auswirkungen der geplanten Reform für die regionale Wirtschaft seien bis heute nicht beantwortet worden. „Auch die Sorgen vieler unserer Mitglieder, die Bürgernähe und die Servicequalität der Verwaltung könnten sich im Zuge der Reform verschlechtern, konnte noch niemand ausräumen“, betonte Bäsler.

Mit Peter Mauel, Vorsitzender des Barnimer Unternehmerverbandes, wisse er sich einig, dass die Interessen der Unternehmerschaft klar vertreten werden müssen.