:

Unwetter toben über der Uckermark

Das Gebiet im Nordosten Brandenburgs ist seit Donnerstagfrüh auf der Deutschlandkarte farblich gekennzeichnet. Es gilt bis Mittag Alarmstufe "Rot". Aus gutem Grund.

Die Ortsdurchfahrt Klaushagen stand nach dem Starkregen am Donnerstagvormittag Land unter.
L. Stemwedel Die Ortsdurchfahrt Klaushagen stand nach dem Starkregen am Donnerstagvormittag Land unter.

Wer es vermeiden kann, sollte sich am Donnerstag nicht unter freiem Himmel aufhalten, warnen die Mitarbeiter der Leitstelle Nordost. Auch auf der Internetplattform unwetterzentrale.de ist die Uckermark in der Farbe Rot gekennzeichnet, während der Rest Deutschlands in "Gelb" erscheint. "Rot" bedeutet Gefahr vor schweren Unwettern. Diese tobten sich am frühen Morgen unter anderem über die Region um Gramzow aus, wo bereits ein Keller im Poetensteig voll Wasser lief. Auch im Bereich Fürstenwerder stieg das Regenwasser auf den Straßen auf Höhe der Bordsteinkanten an.

"Geschwindigkeit runter, Beleuchtung an", gibt Gerald Pillkuhn, Sprecher in der Polizeiinspektion Uckermark, allen Kraftfahren mit auf den Weg. Spätestens jetzt zahle es sich aus, saubere und gepflegte Wischerblätter zu haben, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Gleichzeitig appelliert er an alle Fahrzeugführer, gegenüber Radfahren und Fußgängern, die den Wetterunbilden ungeschützt ausgesetzt sind, besondere Rücksicht walten zu lassen. Bisher, so Pillkuhn, sei es auf Grund der Unwetter zu keinem Unfall im Bereich der Polizeiinspektion Uckermark gekommen, erklärte Pillkuhn um 7.25 Uhr gegenüber dem Uckermark Kurier. Auch die Nacht von Mittwoch zu Donnerstag sei ruhig verlaufen.

Ab Freitag soll sich das Wetter über der Uckermark merklich entspannen, freundlicher und trockener werden, sagen die Wetterexpeten voraus.