Gewalt im Stadion:

Urteil zur Prenzlauer Fußballrandale erwartet

Das Sportgericht des Fußball-Landesverbandes befasst sich am Dienstag erstmals mit der Schlägerei im Prenzlauer Uckerstadion.

Im Pulk auf der Laufbahn des Stadions bekam ein Prenzlauer Spieler (Mitte) einen Tritt ins Kreuz.
Joerg Schmerze Im Pulk auf der Laufbahn des Stadions bekam ein Prenzlauer Spieler (Mitte) einen Tritt ins Kreuz.

Das Sportgericht des Fußball-Landesverbandes Brandenburg tagt am Dienstag in Eberswalde. Es beschäftigte sich mit der Fußballrandale im Prenzlauer Uckerstadion vom 6. Juni. Diese Schlägerei erregt seit Wochen die Gemüter der Uckermärker. Konsequenzen werden nicht nur aus den Vereinen heraus gefordert.

„Ich weiß nicht, was mit diesem Verfahren auf uns zukommt“, erklärte Stefan Hahlweg, Präsident des FC Blau-Weiß Energie Prenzlau. „Ich habe weder solch eine Verhandlung je erlebt, noch mit so einer Randale auf einem Sportplatz zu tun gehabt. Doch ich hoffe, dass mit dem Urteil des Sportgerichts ein deutliches Zeichen gegen Gewalt im Sport gesetzt wird.“

Am 6. Juni war es im Uckerstadion nach Abpfiff des Landesklassespiels der Prenzlauer gegen den FC Einheit Grünow zu erregten Diskussionen, Tumulten und tätlichen Auseinandersetzungen gekommen.

Zu diesen Vorgängen machten beide Seiten konträre Aussagen. Jede Seite wies die Schuld dem Gegner zu.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung