Drängelei an der Haltestelle:

Verkehrsgesellschaft setzt zusätzlichen Bus ein

Miteinander reden, das hilft, schafft Lösungen. Das bestätigte sich einmal mehr nach einem klärenden Gespräch zwischen einer aufgebrachten Mutter und Busfahrern.

Nicht immer, wie hier an einem Donnerstag, geht es so ruhig an den Bushaltestellen vor der Prenzlauer Grabow-Oberschule zu.
Monika Strehlow Nicht immer, wie hier an einem Donnerstag, geht es so ruhig an den Bushaltestellen vor der Prenzlauer Grabow-Oberschule zu.

Nach Schulschluss ist das Gewusel vor der Prenzlauer Grabowschule groß. Auch an der Bushaltestelle in der Berliner Straße wimmelt es von Kindern – und alle drängen in den Bus, wollen nach Hause. Das war dem 14-jährigen Mark am 4.  März nicht vergönnt. Der Junge war nach dem Unterricht nicht mit „seinem“ Schulbus mitgekommen. Warum, das sollte ein Gespräch zwischen Marks Mutter Yvonne Hufe und den Busfahrern der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) ans Licht bringen. Die Fronten waren verhärtet, die Diskussion emotional.

Nach den Schilderungen beider Seiten gab es an besagtem Mittwoch einen größeren Andrang als sonst auf die Busse. Die Busfahrer wiesen jedoch die Anschuldigungen zurück, den Jungen einfach an der Schule stehen gelassen zu haben. Unerklärlich blieb, warum Mark nicht eingestiegen war. Bis der Schönfelder zu reden begann: Er sei von Größeren weg gedrängelt worden. Die Fahrer bestätigten, dass an der Haltestelle, auch in den Fahrzeugen das Recht des Stärkeren herrsche.

Die UVG reagierte und ließ am Donnerstag wissen, dass in Absprache mit der Schule ab sofort mittwochs zum Schulschluss zusätzlich ein Bus eingesetzt wird.

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