Retter eilten in die City:

Vermeintlich böser Scherz löst Großeinsatz aus

Mit dem festen Ziel, Leben retten und größere Schäden verhindern zu wollen, rasen ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden aus Prenzlau und Dedelow in die Kreisstadt. Doch dort kommt alles anders.

Die Einsatzfahrzeuge rücken in der Steinstraße an. Aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss soll Rauch dringen.
Heiko Schulze Die Einsatzfahrzeuge rücken in der Steinstraße an. Aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss soll Rauch dringen.

Unklarer Rauch dringt aus dem zweiten Obergeschoss einer Wohnung in der Prenzlauer Steinstraße. Die Alarmierung lässt Schlimmes vermuten. Doch im Hausaufgang stellt sich für die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren aus Prenzlau und Dedelow schnell heraus, dass es sich um einen Fehlarlarm, möglicherweise sogar um einen bösen Scherz gehandelt haben muss. Nichts deutete auf eine unklare Rauchentwicklung in dem genannten Hausaufgang hin, auch ließ keiner der Mieter etwas in der Küche anbrennen.

Polizisten des Schutzbereiches versuchen nun den anonymen Anrufer zu ermitteln. Notrufmissbrauch ist eine Straftat, die sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Zudem riskiert der Täter, dass die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr dadurch nicht rechtzeitig oder verspätet zu einem Einsatzort kommen, wo tatsächlich Leben in Gefahr sind.