Brenzliger Einsatz:

Vermeintlich kleines Feuer war Hausbrand

Aufgrund einer Panne rückte zum Brand am Wohnhaus des alten Sägewerkes anfangs nur eine halbe Löschmannschaft aus. Stadtbrandmeister Sven Wolf rief vor Ort weitere Feuerwehrleute hinzu. Das war dringend notwendig.

Bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist dieses seit drei Jahren leer stehende Haus. Die Stadt prüft jetzt einen schnellen Abriss.
Claudia Marsal Bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist dieses seit drei Jahren leer stehende Haus. Die Stadt prüft jetzt einen schnellen Abriss.

Den Anwohnern des alten Sägewerkes am Heideweg steckt der Schreck noch in den Knochen. Haben sie doch am Montagabend fast ihre Häuser abfackeln sehen. Der Polizei zufolge hatte sich in einem unbewohnten Gebäude gegen 20 Uhr ein Feuer entzündet. „Der Verdacht auf Brandstiftung liegt nahe, ist aber noch nicht bestätigt“, so Polizeisprecher Gerald Pillkuhn.

Bei der Leitstelle wurde ein Unratbrand gemeldet. „Von einem brennendem Haus war zu diesem Zeitpunkt aber wohl noch keine Rede“, erklärte Stadtsprecherin Alexandra Martinot auf Nachfrage. Bei dem Objekt handelt es sich um eine kommunale Liegenschaft.

Flammen griffen auf Weide über

Stadtbrandmeister Sven Wolf war sofort an den Ort des Geschehens geeilt und hatte feststellen müssen, dass das Feuer droht, auf andere Grundstücke überzugreifen. Er rief weitere Feuerwehleute hinzu.

„Die Flammen kamen uns schon bedrohlich nahe“, sagt ein Anwohner, der in der Nähe ein Wochenendhaus erworben hat. Er habe mit großer Sorge mitverfolgt, wie die Flammen auf eine riesige Trauerweide übergriffen. Doch so weit kam es glücklicherweise nicht. Letztlich pumpten die Feuerwehrleute 4000 Liter in den Brandherd, dann war das Feuer gelöscht.

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