Verzögerung über Jahre:

Viele Steine behindern Baugeschehen auf der B 198

Schlechter hätte sich der erste Abschnitt des Neubaus zwischen Schlepkow und Wolfshagen nicht entwickeln können. Jetzt zieht der Landesbetrieb für Straßenwesen ein anderes Bauprojekt vor und legt den Rest der B 198 auf Eis.

Ganze Packladungen von Straßensteinen aus Granit machen den Untergrund der alten B 198 für jede Fräse zu einem unwägbaren Risiko. Steine, Wasser und Asbest bilden die größten Hindernisse für den Neubau.
Monika Strehlow Ganze Packladungen von Straßensteinen aus Granit machen den Untergrund der alten B 198 für jede Fräse zu einem unwägbaren Risiko. Steine, Wasser und Asbest bilden die größten Hindernisse für den Neubau.

Organisatorisch und mental haben sich die Anlieger der B 198 zwischen Hetzdorf und Wolfshagen darauf eingestellt, dass die Grunderneuerung der Bundesstraße in der Gemeinde Uckerland sich über drei Jahre hinziehen wird. Im Juni begannen die Arbeiten auf den 3,1 Kilometern des ersten Bauabschnitts zwischen Schlepkow und Wolfhagen.

Baustelle nicht vor 2018/19 beendet

Doch nun kommt aus dem Landesbetrieb für Straßenwesen in Eberswalde eine Hiobsbotschaft für die Anlieger. Nach vorsichtigen Schätzungen werden die letzten rund sechs Kilometer der B 198 in der Uckermark nicht vor 2018 oder 2019 erneuert sein. Hintergrund ist der marode Zustand der Wilsickower Brücke, über die B 104 zwischen Pasewalk und Strasburg führt.  Ab Mitte 2015 soll die B 104 an dieser Stelle voll gesperrt werden.

Einzige Voraussetzung, um den Termin Mitte 2015 zu halten, ist die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes auf der B 198. Erst wenn die 6,5 Meter breite Fahrbahn liegt, soll der offizielle Umleitungsverkehr wieder dort entlang geführt werden. An der neuen Straße zwischen Holzendorf und Schlepkow wird weitergebaut, wenn die neue Brücke in Wilsickow steht.

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