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VR-Bank baut zerstörte Filiale wieder auf

Der Schock über die dreisten Panzerknacker, die in Fürstenwerder einen Geldautomaten sprengten, sitzt bei den Einwohnern noch immer tief. Die Täter sind noch nicht gefasst. Doch es gibt endlich auch eine positive Nachricht.

Unmittelbar nach dem Überfall vom 14. Juni wurde der Tatort abgesperrt.
Claudia Marsal Unmittelbar nach dem Überfall vom 14. Juni wurde der Tatort abgesperrt.

Der Schreck sitzt zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern in Fürstenwerder noch immer in den Gliedern. Am 14. Juni sprengten Räuber den Tresor der SB-Filiale der VR-Bank Uckermark-Randow in die Luft. Billigend nahmen die Ganoven dabei in Kauf , dass Menschen in den benachbarten Gebäuden verletzt werden könnten. Die Detonation des Sprengstoffs zerstörte Glas, ließ Fensterrahmen und Türen aus ihren Fassungen fliegen, selbst Wände wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Doch es gibt Positives zu berichten. Die Sprengung des Geldautomaten zerstörte zwar die Räumlichkeiten dieser Geschäftsstelle, doch die VR-Bank hält weiterhin an diesem Standort fest, versicherte jetzt der Bankenvorstand gegenüber dem Uckermark Kurier. In Kürze sollen die dafür notwendigen Bauarbeiten beginnen. Um die SB-Filiale wieder instand zu setzen, wäre allerdings eine Bauzeit von circa acht Wochen benötigt, so die Vorstände Horst Gülink und Martin Polle. Die Kunden dieser Bank müssten also bis voraussichtlich Anfang November  weiterhin auf andere Geschäftsstellen, beispielsweise in Prenzlau oder Woldegk, ausweichen.