Energiewende:

Wasserstoff verdrängt fossiles Erdgas

Die Uckermark schreibt in Sachen Energiewende erneut an einem spannenden Stück Geschichte mit.

Dem ersten Spatenstich für die Wasserstoff-Einspeisung folgen Investitionen in Höhe von circa 250 000 Euro.
Matthias Bruck Dem ersten Spatenstich für die Wasserstoff-Einspeisung folgen Investitionen in Höhe von circa 250 000 Euro.

Das weltweit erste Hybridkraftwerk des Windkraft-Unternehmens Enertrag wird künftig seinen Wasserstoff über eine Gasleitung ins nationale Gasnetz einspeisen können. Für den Bau der erforderlichen Gasleitung nahmen der Enertrag-Vorstandsvorsitzende Jörg Müller und Susanne Grabler, Vorstand Greenpeace Energy, am 28. Oktober den symbolischen Spatenstich vor.

„Spätestens ab dem kommenden Jahr kann dann Wasserstoff direkt in die Erdgasleitung eingespeist werden. Zunächst darf der Anteil des Wasserstoffes zwei Prozent betragen. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich diese Margen künftig erhöhen. So trägt Wasserstoff einen bedeutenden Teil zur Energiewende bei“, erklärte Jörg Müller. „Wenn der Anschluss fertiggestellt ist, können wir bis zu 400 000 Kubikmeter Wasserstoff jährlich ins Gasnetz einspeisen, der aus rund 1,8 Millionen Kilowattstunden Windstrom gewonnen wird“, erläuterte Müller. Das Windkraftunternehmen Enertrag zählt mittlerweile über 440 Mitarbeiter und ist mit der Planung, dem Bau und Betrieb von Windkraftanlagen in mehreren europäischen Ländern aktiv.

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