Umbau-Pläne auf dem Prüfstand:

Welches Klassenzimmer darf es sein?

Prenzlau will sein Gymnasiums sanieren. Dazu gibt es hochtrabende Pläne eines Architektenbüros. Doch wer bezahlt die Umsetzung?

So soll nach den Vorstellungen der Architekten das Prenzlauer Gymnasium einmal aussehen. Im Dachbereich ist das „fliegende Klassenzimmer“ zu erkennen.
Eckert/Honegger So soll nach den Vorstellungen der Architekten das Prenzlauer Gymnasium einmal aussehen. Im Dachbereich ist das „fliegende Klassenzimmer“ zu erkennen.

Freiluft-Klassenzimmer oder doch nur Brandschutzsanierung? Vor dieser schwierigen Entscheidung stehen Prenzlaus Stadtverordnete. Die Stadt will das städtische Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium sanieren. Eine Idee, ein Freiluft-Klassenzimmer auf dem Dach des Hauses, gibt es bereits. Entwickelt hat sie das Berliner Architekten-Büros Eckert + Honegger. Sie entstand im Rahmen eines Wettbewerbs, den die Stadt im vergangenen Jahr initiiert hatte.

Die Frage, mit der sich die Abgeordneten beschäftigen müssen, heißt: kompletter Umbau nach Plan der Architekten oder die abgespeckte Version einer ausschließlichen Brandschutzsanierung? Den Unterschied machen rund vier Millionen Euro aus. Der komplette Umbau würde rund sechs Millionen Euro kosten, die Brandschutzsanierung dagegen nur rund zwei Millionen. Zwar wird die Möglichkeit geprüft, Fördermittel zu beantragen. Bisher ergeben sich da aber noch Schwierigkeiten.

In einem gesondert einberufenen Finanzausschuss sollen sich die Mitglieder jetzt damit beschäftigen. Die Sitzung findet am Donnerstag um 17 Uhr im Sitzungssaal 203 des Rathauses statt.

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