Sperrmüllaktion in Prenzlau:

Wenn mal richtig entrümpelt wird

Ob alte Röhrenfernseher, Sitzgarnituren oder Regale: Bei der Sperrmüllaktion in Prenzlau wechselte so manches Stück den Besitzer. Der Wohnbau Prenzlau ging es bei der Aktion vor allem darum, die Wohnqualität zu verbessern.

Dieser Müllberg erreichte am Vortag noch mehr als die doppelte Größe.
Sebastian Klaus Dieser Müllberg erreichte am Vortag noch mehr als die doppelte Größe.

Vor allem Kinderwagen, Flachbildschirme und Spielzeug sind bei der großen Sperrmüllaktion der Wohnbau Prenzlau und der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG) in Prenzlau weggegangen wie warme Semmeln.

„Die Leute haben mir meine Fahrräder, die ich herausstellen wollte, schon fast aus der Hand gerissen, sobald ich aus der Haustür kam“, berichtet eine Anwohnerin der Neubrandenburger Straße über jene Szenen, die sich am Abend vor der Abholung abgespielt hatten. Mit Taschenlampen bewaffnet hatten sich zahlreiche Prenzlauer am Mittwochabend auf die Jagd nach den schönsten Schätzen gemacht.

Obwohl die Bürger ihren Sperrmüll auch an anderen Tagen des Jahres kostenfrei nach Anmeldung durch die UDG entsorgen lassen können, hatten die Wohnbau Prenzlau als Vermieter und die UDG das Projekt bereits zum wiederholten Male durchgeführt, um die „Wohnqualität zu verbessern und zugleich für mehr Sicherheit zu sorgen“, wie Wohnbau-Geschäftsführer René Stüpmann sagte.

 

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!