Mutter sucht nach Zeugen:

Wer hat meinem Jungen so wehgetan?

Mit Kindern einkaufen, das ist Stress. Keine Frage. Eltern können schließlich nicht überall ihre Augen haben. Das weiß jetzt auch Jessica Urbicht, deren Sohn unter ihren Einkaufswagen krabbelte und verletzt wurde.

Jessica Urbicht leidet mit ihrem Sohn Pepe-Joel. Sie hat noch immer seine Schmerzensschreie im Ohr.
Claudia Marsal Jessica Urbicht leidet mit ihrem Sohn Pepe-Joel. Sie hat noch immer seine Schmerzensschreie im Ohr.

Mit Leidensmiene streckt der kleine Junge seinen Finger in die Höhe. „Da hat der böse Onkel Aua gemacht“, sagt der vierjährige Pepe-Joel mit Tränen in den Augen. Mama Jessica Urbicht  leidet mit dem Knirps. Und sie macht sich auch Vorwürfe, dass ihm am Mittwoch vergangener Woche so etwas Schlimmes widerfahren ist. „Aber die Hauptschuld trägt der junge Mann, nach dem ich jetzt mit Hilfe der Öffentlichkeit suchen will“, sagt die Prenzlauerin. An besagtem Mittwoch, dem 30. Oktober, war sie mit ihren beiden Söhnen und ihrer Mama gegen 17.30 Uhr bei Kaufland in Prenzlau shoppen. In einem unbeobachteten Moment legte sich Pepe-Joel auf die Fläche des Einkaufswagens, die Getränkekisten vorbehalten ist.

„Die Hände hatte er wohl für einen Moment auf dem Boden“, erinnert sich Jessica Urbicht zurück. In diesem Augenblick seien zwei junge Männer den Gang entlang gekommen und hätten sich empört, dass ihre Familie den Durchgang blockierte, setzt sie leise hinzu.

„Der eine von ihnen hat meinem Korb einen Schubs gegeben. Und auf meinen Ruf, dass er wegen Pepe doch vorsichtig sein solle, trat er nochmal kräftig dagegen.“ Das Nächste, woran sich die junge Mutter erinnern kann, sind die Schmerzensschreie ihres Jungen. „Er hat so laut geschrien, dass es alle Umstehenden mitbekommen haben. Ich bin mir darum ganz sicher, dass es Augenzeugen des Vorfalls gibt.“  Im Krankenhaus habe dem Vorschüler der komplette Nagel entfernt werden müssen. „Jetzt müssen wir noch mal zum Röntgen, weil der Verdacht besteht, dass auch etwas gebrochen ist“, sagt Jessica Urbicht.

Weil absehbar ist, dass der Kleine Folgeschäden zurückbehalten wird, erwägt die 30-Jährige, bei der Polizei Anzeige zu erstatten wegen Körperverletzung. „Gegen Unbekannt bringt das vermutlich wenig. Deshalb ist es wichtig, dass sich eventuelle Zeugen bei mir melden“, sagt die Mama von Pepe-Joel abschließend. Wer etwas gesehen hat, kann sich per Mail bei c.marsal@uckermarkkurier.de melden.

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Kommentare (1)

der nordkurier wird auch immer mehr zur bild zeitung des nordens.... wie immer ist hier die mutter und das kind total unschuldig und wie immer waren alle anderen schuld nur nicht man selber. ich würde die mutter anzuzeigen wegen verletzung der aufsichtspflicht. wer nicht in der lage ist auf seine kinder aufzupassen, sollte sie zuhause lassen oder es lernen.das sowas in der zeitung platz findet ist eine frechheit.......!!!!