Streit um Gebühren:

Werden die Biergärten trocken gelegt?

Die Pacht für die Nutzung von städtischem Grund für Plätze vor den Lokalen soll steigen, gleich ums Doppelte. Die Gastwirte laufen Sturm.

Gähnende Leere auf dem Vorplatz des Restaurants Dom. Viele Gastwirte befürchten, dass das so bleibt.
Thomas Walther Gähnende Leere auf dem Vorplatz des Restaurants Dom. Viele Gastwirte befürchten, dass das so bleibt.

Gastwirte streiten mit der Stadtverwaltung Prenzlau und dem Kreis Uckermark, über die Höhe der Pacht für die Nutzung öffentlichen Straßenlandes für die Biergärten. Gerade in der zentralen Einkaufsmeile haben mehrere Gastronomen Tische und Stühle vor ihren Lokalen. Dafür sollen die Gebühren von derzeit 50 Cent pro Quadratmeter auf einen Euro angehoben werden.

Inzwischen stellte die Stadtverwaltung klar, dass das keine städtische Initiative sei. Vielmehr hätte der Kreis bei der Überprüfung der Gebühren festgestellt, dass die in Prenzlau geforderte Gebührenhöhe teils deutlich unter den ortsüblichen Tarifen der anderen Städte liege. So würde Templin 2 Euro, Angermünde sogar 2,50 Euro für den Quadratmeter verlangen. Soweit also die Sondernutzung durch die Stadt Prenzlau verändert würde, müssten auch diese Gebühren an den ortsüblichen Tarif angepasst werden, habe die Kreisverwaltung verlangt. Entschieden wird darüber von den Stadtverordneten bei ihrer nächsten Sitzung Mitte November.

 

 

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Kommentare (1)

Gibt es so wenig oder eher gar keine Reaktionen auf den ähnlichen Beitrag online und in der Printausgabe vor einigen Tagen - oder warum nimmt das Thema heute wieder eine Drittelseite ein? Lediglich der Satzbau unterscheidet; es gibt keine neuen Erkenntnisse, die ich dem Beitrag entnehmen kann.