Gastronomie in der Region:

Wie ein Fernsehkoch auf dem Präsentierteller

Wer im "Steakhaus Dom" kocht, der darf nicht publikumsscheu sein. Denn hier können die Gäste zuschauen, wenn am Herd gewerkelt wird. Es gehört zum Konzept des Lokals, dass die Zubereitung der Speisen "überwacht" wird.

Zugucken ist hier ausdrücklich erwünscht.
Claudia Marsal Zugucken ist hier ausdrücklich erwünscht.

Kathrin Tegge ist es gewöhnt, dass sich die Gäste an der Scheibe vor ihrem Herd die Nase platt drücken. Die 44-Jährige arbeitet nämlich im "Steakhaus Dom", zu dessen Selbstverständnis die offene Küche gehört. Zuschauen ist hier ausdrücklich erwünscht. Daran lässt das Raumkonzept des Lokals in der Prenzlauer Friedrichstraße keinen Zweifel.

Denn während anderswo die Küche in die hinterste Ecke des Restaurants verbannt worden ist, befindet sie sich hier mitten drin. Die Gäste können vom Tisch aus die Zubereitung der Speisen verfolgen. "Vor allem Kinder machen das gern", sagt die Köchin. Aber auch so mancher Erwachsener habe sich schon einen Trick ablauschen wollen. "Ich habe kein Problem damit. Ist doch schön, wenn die Gäste interessiert sind", sagt die junge Frau.