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Wie viel Leid kann diese Familie noch ertragen?

Erst die todkranke Tochter, dann erleidet Familie Peter einen weiteren Schicksalsschlag. Großmutter Helga Peter wird von einem Auto angefahren und liegt schwer verletzt im Krankenhaus.

Helga Peter mit ihrem Ehemann Erich. Da war die Welt noch (fast) in Ordnung.
Claudia Marsal Helga Peter mit ihrem Ehemann Erich. Da war die Welt noch (fast) in Ordnung.

Familie Peter hatte sich so auf die nächsten Monate gefreut. Nachdem die Leser des Uckermark Kurier in einer beispiellosen Sammelaktion knapp 2000 Euro für die leidgeprüfte Familie gespendet hatten, saßen sie nun über der Urlaubsplanung. Noch einmal mit den kleinen Söhnen und ihren Eltern verreisen - dieser Traum der schwerkranken Christina Peter sollte im Februar endlich in Erfüllung gehen.

Doch jetzt schlug das Schicksal erneut erbarmungslos zu. Oma Helga Peter liegt seit fünf Tagen schwer verletzt im Krankenhaus. Die 66-Jährige wurde Opfer eines Verkehrsunfalls. „In der Straße des Friedens hatte ein Autofahrer die Rentnerin offenbar übersehen.“ Es kam zum Zusammenstoß, in dessen Folge die Großmutter "erst durch die Luft flog und dann gegen den Bordstein knallte. Sie musste mit schwersten Verletzungen in die Klinik gebracht werden“, berichtete Ehemann Erich Peter beim Besuch in der Redaktion.

Eine Woche vor Weihnachten liegt sie nun dort mit  beidseitigem Lungenriss und anderen Verletzungen. „Der Brustkorb ist voller Blut. Das soll nun mit Schläuchen abgeleitet werden“, erzählte er unter Tränen. Noch könne niemand Prognosen abgeben. Aber eins ist schon sicher: Weihnachten 2013 wird die Prenzlauerin nicht bei ihrer Familie daheim verbringen können. Dabei ist die langjährige Verkäuferin dort seit langem Dreh- und Angelpunkt. Seitdem ihre Tochter vor vier Jahren nach einem Organversagen ins Koma gefallen war, sorgte sie mit ihrem Mann für deren kleine Söhne. „Jetzt haben sie erstmal nur noch mich“, sagte der Opa betroffen.

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