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Windplan lässt auf sich warten

Der Platz für neue Windkraftanlagen in der Uckermark ist erschöpft. Investoren und Kommunen warten darauf, dass der Entwurf, wo neue entstehen können, beschlossen wird.

Auch wenn die Windräder in der Uckermark, wie hier bei Wilsickow, anderes zu sagen scheinen: Nur zwei Prozent der Fläche in Barnim und Uckermark werden mit solchen Anlagen bestückt werden.
Monika Strehlow Auch wenn die Windräder in der Uckermark, wie hier bei Wilsickow, anderes zu sagen scheinen: Nur zwei Prozent der Fläche in Barnim und Uckermark werden mit solchen Anlagen bestückt werden.

Nach dem aktuellen Stand des neuen Windplan-Entwurfes für Uckermark und Barnim soll es nicht mehr 51, sondern 49 Windeignungsgebiete geben. Investoren, die neu bauen wollen, und Kommunen, die Wildwuchs der Anlagen verhindern wollen, warten dringend darauf, dass die Regionalversammlung als höchstes Gremium der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim den Entwurf zum Beschluss erhebt.

Im Frühjahr noch war von Dezember 2015 die Rede. Jetzt rechnet die Leiterin der Planungsstelle, Claudia Henze, nicht vor März 2016 mit der Entscheidung. Nachdem am 7. Oktober die letzte Auslegungsfrist der öffentlichen Beteiligung endete, werden jetzt in der Planungsstelle rund 300 Stellungnahmen erfasst, die in den Gremien abzuwägen sind. Die aktuell 9451 Hektar, auf denen künftig Windspargel gebaut werden dürfen, erfassen nur 2,1 Prozent der Fläche beider Landkreise insgesamt. Der Großteil davon befindet sich in der Uckermark.

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