Bunte Demo gegen Rechts:

"Wir lieben Kinder, keine Nazis"

Unter der populistischen Parole "Härtere Strafen für Kinderschänder" wollten Nazis durch Prenzlau marschieren.  Doch weltoffene Einwohner hielten dagegen und setzten auf Bunt statt Braun.

Rund 125 Teilnehmer setzten in Prenzlau auf Toleranz und bunte Vielfalt statt Braun.
Heiko Schulze Rund 125 Teilnehmer setzten in Prenzlau auf Toleranz und bunte Vielfalt statt Braun.

Ein farbenfroher und fröhlicher Demonstrationszug zog sich am Sonnabend quer durch die Kreisstadt. Darunter viele Jugendliche vom Bunten Bündnis Prenzlau, Uckermärker und engagierte Politiker aus der Stadt, dem Land und dem Bund. "Nazis raus lachen", "Unsere Kreuze brauchen keine Haken" und weitere  Sprüche zeugten davon, dass sich die Teilnehmer nicht von rechten Parolen missbrauchen lassen wollten.

Rechte Demonstranten auf Abstellgleis

Im Vorfeld war unter dem populistischen Motto "Härtere Strafen für Kinderschänder" zunächst eine Demonstration von Angehörigen und Sympathisanten der rechten Szene aus Schleswig Holstein in Prenzlau angemeldet worden. Doch die Organisatoren zogen diese zurück. Sie begründeten diesen Schritt offiziell mit logistischen Problemen aufgrund des Lokführerstreiks.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung