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Wir verneigen uns vor Ihnen, liebe Leser, und sagen DANKESCHÖN

Ein Traum wird wahr. Weil sich so viele Menschen an der Spendenaktion für Familie Peter beteiligt haben, kann die schwerkranke Frau mit ihren Kindern und den Großeltern verreisen. Die Jungs sind aus dem Häuschen, sie haben aber Böses erfahren müssen.

In den letzten Tagen wanderten viele große Scheine in das Urlaubsschwein. Allen Lesern sei herzlich Dank gesagt Fotos (4): C. Marsal
Claudia Marsal In den letzten Tagen wanderten viele große Scheine in das Urlaubsschwein. Allen Lesern sei herzlich Dank gesagt.

Helga und Erich Peter sind über Nacht zu Medienstars geworden. Denn die beiden Rentner hatten den Mut, öffentlich über die schwere Krankheit ihrer Tochter und die aufreibende Fürsorge für deren kleine Söhne zu berichten.

Ihr Schicksal ging nicht nur der Redaktion sehr nahe. Nein, es rüttelte auch viele Menschen hierzulande auf. Eine Woge des Mitgefühls brandete auf und spülte knapp 1500 Euro in die Urlaubskasse der Peters.

Geld, mit dem die fünf noch einmal in den Urlaub fahren wollen. Denn das ist der Wunsch von Christina Peter (32), die nach einem multiplen Organversagen nie wieder gesund werden wird. Vier Jahre mit schlimmen Schmerzen liegen hinter der Frau. Monatelang lag sie im Koma, später dann lebensgefährlich erkrankt auf Intensivstationen. Mittlerweile ist sie zwar zu Hause in Prenzlau, gilt aber als austherapiert. „Ihr Zustand wird sich nicht mehr bessern. Das haben uns die Ärzte knallhart gesagt“, berichtet Mutter Helga Peter. Nun drücken alle die Daumen, dass sie bis zu den Winterferien noch so stabil bleibt, dass mit Unterstützung eines Pflegedienstes die Reise angetreten werden kann. Auch am Urlaubsort wird medizinische Betreuung nötig sein. Ihr offener Bauch muss täglich neu verbunden und die Flüssignahrung nachts per Tropf verabreicht werden. Ein entspannter Urlaub sieht sicher anders aus. Aber selbst so wäre es für Christina Peter das größte Geschenk. Und doch gibt es Menschen, die der Familie die Zuwendung neiden. Die Eltern berichten von öffentlichen Anfeindungen. „Man gönnt uns das Geld nicht“, sagt Erich Peter.