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Wo sind denn die Gewinner?

Das Stadtfest ist Geschichte und wird auch in selbige eingehen. Erstmals seit sieben Jahren hatten die Veranstalter Pech mit dem Wetter. Und erstmals ging ...

Die Prenzlauer Gruppe „f.altenrock“ spielte am Freitagabend im Innenhof des Wein- und Teehauses von Klaus Gotzmann.

Das Stadtfest ist Geschichte und wird auch in selbige eingehen. Erstmals seit sieben Jahren hatten die Veranstalter Pech mit dem Wetter. Und erstmals ging das Stadtfest über drei Tage. Doch wer für Regenwetter und kühle Temperaturen gerüstet war und sich davon nicht die gute Laune verderben ließ, ist sicherlich auf seine Kosten gekommen.
Und auch bei den Gastgebern– Stadt Prenzlau und Werbe- und Interessengemeinschaft (WIG) – dürfte sich die Anspannung der letzten Tage gelegt haben. Denn noch am Freitagnachmittag hatte es die Hiobsbotschaft gegeben, dass der Zwölftonner der Gruppe „Test“ mit einem Motorschaden vor Neubrandenburg liegen geblieben war. Was tun? Eine Ersatzband war nicht aufzutreiben, schließlich wurde ein Lkw der Firma Sojka auf den Weg geschickt. Doch dann kam die erlösende Nachricht: Der „Test“-Lkw war wieder angesprungen, das abendliche Konzert war gerettet. Und die Band begeisterte wirklich die vielen Hundert Innenstadtgäste bis weit nach Mitternacht.
Und trotz des Dauerregens am Sonnabend herrschte gute Stimmung vor der Bühne, die Gastronomen hatten sogar noch kurzentschlossen reagiert und ein zusätzliches Besucherzelt aufgebaut.
Das Stadtfest endete am Sonntagnachmittag mit der Tombolaverlosung. „2400 Lose haben wir verkauft, allen Käufern ein großes Dankeschön, denn sie haben damit zur Finanzierung des Programms beigetragen“, sagte gestern WIG-Vorsitzende Britta Buse. 76 Preise wurden vergeben. Von den Hauptpreisen wurden bislang noch nicht das Fahrrad und der Fernseher im „Haushaltswaren Buse“ in der Friedrichstraße abgeholt: „Alle sollten nochmal ihre Lose raussuchen und mit unserer Gewinnliste, die bei uns aushängt, vergleichen. Nicht abgeholte Preise wandern dann in den Topf für das nächste Stadtfest.“
Wobei es so schnell kein dreitägiges Stadtfest mehr geben wird. In den Vorjahren standen für ein eintägiges Fest 30000 Euro zur Verfügung, diesmal für drei Tage nur 20000 Euro. Die Kosten trugen das Geschäftsstraßenmanagement (Wohnbau GmbH, Wohnungsgenossenschaft, VR-Bank, Sparkasse Uckermark und Stadt mit zusammen 10 000 Euro) und die Werbe- und Interessengemeinschaft. Durch zusätzliche Sponsoren (Firma Sojka und nochmals Sparkasse und VR-Bank) sowie durch die Einnahmen aus Standgebühren der Händler und Schausteller konnte das Programm finanziert werden. Die UDG hatte die reibungslose Straßenabsperrung übernommen. „Dafür allen Beteiligten ein großes Dankeschön“, so Britta Buse.