Senioren-Wohngemeinschaft:

Wohnen wie in einer großen Familie

Gemeinsam, und doch jeder für sich – diesen Vorteil genießen Senioren, die in Prenzlau ein neues Zuhause gefunden haben. Am vorigen Standort gab es nämlich Probleme mit dem Vermieter.

Bei einem beliebten Brettspiel kommt Stimmung auf.
Thomas Walther Bei einem beliebten Brettspiel kommt Stimmung auf.

Auf dem Plan in der Senioren-Wohngemeinschaft in der Prenzlauer Baustraße stand an diesem Vormittag  Mensch-ärgere-dich-nicht. Eines der Lieblingsspiele der Bewohner. Im Gartenhaus wohnen seit Dezember pflegebedürftige Menschen. Betreut werden sie vom Pflegedienst Küster. Einige von ihnen haben zuvor in Schönwerder gewohnt. „Doch von diesem Standort haben wir uns getrennt“, so Chefin Gudrun Küster. Es habe unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten mit dem Vermieter des Objektes gegeben, die die Arbeit dort erschwerten.

Günter Strunk ist mit nach Prenzlau gezogen. Er ist auf einen Rollstuhl angewiesen, deshalb ist es für ihn wichtig gewesen, dass die Räume auf einer Etage verteilt und barrierefrei sind. „So kann ich mich frei bewegen und bin nicht mehr auf einen Lift angewiesen.“ Viele Bewohner finden auch die übersichtliche Größe wichtig. In der Wohngemeinschaft leben jetzt sieben Menschen.

Zweite Wohngemeinschaft angedacht

In der WG können sich die Bewohner, die körperlich dazu in der Lage sind, am Alltagsleben beteiligen und kleinere Aufgaben übernehmen. So wird zum Beispiel gemeinsam gekocht. „Es ist dann hier wie in einer großen Familie“, sagt Küster. Im Moment gebe es viele Anfragen, sodass sie überlegt, eine zweite Wohngemeinschaft zu gründen

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