Unwetter:

Wolkenwand hüllt die Kreisstadt ein

Ein imposantes Naturschauspiel war Dienstagabend über der Uckermark zu beobachten. Bleibt die Unwettergefahr bestehen? Der Deutsche Wetterdienst weiß die Antwort.

Beeindruckendes Naturschauspiel über dem Unteruckersee.
Heiko Schulze Beeindruckendes Naturschauspiel über dem Unteruckersee.

Vor solch einem Unwetter wie es die Bützower heimsuchte, blieb die Uckermark in der Nacht zu Mittwoch zum Glück verschont. Dennoch beobachteten viele Einheimische, darunter auch die Kreisstädter, das Naturschauspiel mit gemischten Gefühlen. Dunkle Wolken brauten sich über den Türmen von St. Marien zusammen. Doch Regenschauer und Gewitterböen gaben nur ein kurzes Intermezzo. Die stärkste Böe, die die Wetterstation in Grünow bei Prenzlau am Dienstag kurz nach 21 Uhr aufzeichnete, lag bei 15 Metern je Sekunde. Etwas heftiger ging es um 21.18 Uhr in Angermünde zu, weiß der dortige Leiter des Wetterstation, Gundolf Sperling, zu berichten. Eine Böe fegte mit 18,2 Metern je Sekunde über die Stadt am Mündesee hinweg (circa 65,5 Kilometer/Stunde).

Weitere Unwetter vorerst nicht zu befürchten

Für die nächsten Tage hat der Deutsche Wetterdienst weitgehend Entwarnung für die Region im Nordosten Brandenburgs gegeben. Mit Gewitter und größeren Niederschlagsmengen ist am Mittwoch zu rechnen, am Donnerstag soll es bei Temperaturen zwischen 19 und 22 Grad überwiegend trocken bleiben. "Zum Wochenende werden die Prognosen wieder besser", verbreitet Gundolf Sperling optimistische Aussichten.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!