Vorweihnachtliche Überraschung:

XXL-Lebkuchenhaus angeknabbert

Es ist Tradition, dass die Bäcker des Landes den Ministerpräsidenten mit einer Leckerei beglücken. Dieser gibt das Geschenk alljährlich weiter. Dieses Jahr ging es an die Uckermark.

Auch Sechel (16) aus Pakistan hat schon gekostet.
Claudia Marsal Auch Sechel (16) aus Pakistan hat schon gekostet.

25 Kilo Pfefferkuchenmasse und jede Menge Zuckerguss – für einen Menschen allein wäre das gewiss zu viel des Guten. Deshalb landet das Geschenk, das die Mitarbeiter des brandenburgischen Bäckerhandwerks vom Institut für Getreideverarbeitung einer Tradition folgend alljährlich für den Ministerpräsidenten fertigen, nur symbolisch an seiner Adresse. Auch 2015 reichte Dietmar Woidke (SPD) das Präsent sofort weiter. Der Regierungschef spendierte es in diesem Jahr der Interessengemeinschaft Frauen und Familie in Prenzlau. Er bedankte sich damit für die schnelle Unterbringung und Betreuung unbegleiteter minderjährige Flüchtlinge.

Die Interessengemeinschaft berät und unterstützt als anerkannter Träger in der freien Jugendhilfe Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien. Seit einigen Jahren betreibt sie auch einen Notdienst, um gefährdete Kinder und Jugendliche in Obhut zu nehmen. Die Prenzlauer Akteure sind zudem Träger des internationalen Jugendgästehaus „UcKerWelle“. Aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen wurden dort innerhalb von wenigen Tagen 31 Plätze für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge geschaffen. Neun Fachkräfte kümmern sich dort um die Mädchen und Jungen, die ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen sind.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung