Verdacht auf Brandstiftung:

Zwei Lkw brennen aus

Der Feuerschein war weithin zu sehen in der Nacht zum Sonntag in Prenzlau. Was war passiert. Am Sonntagmorgen hatten die Spaziergänger ein Ziel: die Franz-Wienholz-Straße.

Am Morgen danach: Die Transporter waren nicht mehr zu retten.
Sigrid Werner Am Morgen danach: Die Transporter waren nicht mehr zu retten.

Gegen 0.15 schreckten am frühen Sonntagmorgen viele Prenzlauer aus dem Schlaf. Ein Knall, ein riesiger Feuerschein, dicke schwarze Rauchwolken. Selbst von den Balkonen im Dreke-Ring war das Feuer zu beobachten. Der Brandherd lag in der Franz-Wienholz-Straße. Zwei Transporter eines heimischen Transport-und Handelsunternehmens waren in Flammen aufgegangen.

Die Temperaturen waren so hoch, dass sich auch an der nebenstehenden Lagerhalle zahlreiche Glutnester entwickelten. Bis gegen 5 Uhr hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Prenzlau und Dedelow zu tun, um das Feuer zu löschen. Personen sollen nicht zu Schaden gekommen sein, sagte Stadtbrandmeister Sven Wolf dem Uckermark Kurier.

Die Polizei schätzt den Sachschaden durch den Brand auf rund 250  000  Euro.  Neben den beiden Sattelzügen wurden demzufolge die Außenwand und der Giebel der Halle auf dem Firmengelände beschädigt. Die Polizei sicherte am Sonntag Spuren am Brandort, der Verdacht der Brandstiftung besteht. Hinweise zu einem oder mehreren möglichen Tätern lägen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor, hieß es am Sonntag von der Polizei.

Am Montag ging die Arbeit bei Spediteur Thomas Dähn wieder voran. Mehr dazu lesen Sie hier.

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