Ostvorpommern

Radtour nördlich der Peene
Unterwegs
Wahlendow
Die Gegend um den kleinen Ort ist schon seit der Steinzeit besiedelt, wie zahlreiche archäologische Funde belegen. Das kann am Gewässerreichtum der Region gelegen haben, auf alten Karten sind allein drei Seen eingezeichnet. Heute ist davon nur noch der Buggower See übrig geblieben.

Rubkow
Die Rubkower Kirche gehört
zu den ältesten in der Region.
Dort können auch alte Grab-
platten besichtigt werden.
Foto: Diekhoff
Die Kirche des „Hauptdorfes“ der Gemeinde Rubkow gehört zu den ältesten Kirchen in der Region. Der ehemals hölzerne Turm wurde im 30jährigen Krieg zerstört und vermutlich als Baumaterial für militärische Anlagen verwendet. An den Außenwänden der Kirche sind Grabplatten aus mehreren Jahrhunderten angebracht.

Daugzin
Der Dorfteich wurde vor einigen Jahren aufwendig saniert und hat sogar eine kleine Brücke. Rund herum gruppieren sich die alten Häuser der Einwohner und das ehemalige Herrenhaus, in dem einst unter anderem die Familie von Hertell residierte.

Ziethen
Das Dorf an der B 109 war schon zur Wendenzeit ein bedeutender Ort und gab damals der Landschaft Ziethen ihren Namen. Später wurde dort eine große Kirche gebaut, deren mächtiger quadratischer Turm noch heute beeindruckt.

Menzlin
Menzlin ist bekannt für
seine Schiffsgräber.
Foto: Diekhoff
Der Name des „Alten Lagers“ an der Peene bezieht sich lediglich auf ein Lager aus dem 30jährigen Krieg. Tatsächlich war die Gegend schon vor über 1000 Jahren ein wichtiger Handelsplatz im Ostseeraum. Führungen, bei denen die kulturhistorische Bedeutung der Siedlung und des Gräberfeldes erläutert wird, werden das ganze Jahr über angeboten.

Groß Polzin
In der Nähe des Ortes befinden sich einige Großsteingräber, die noch aus der Steinzeit stammen. Sie sind mehr oder weniger gut erhalten. Viele dieser Ehrfurcht erweckenden Grabstätten würden früher zertrümmert und fanden im Straßenbau Verwendung.

Quilow
All das, was mit dem Quilower Wasserschloss schon alles passieren sollte, könnte allein schon Seiten füllen. Wirklich geschehen ist allerdings nicht sehr viel. Mittlerweile gibt es allerdings ein Projekt der Stiftung Kulturerbe, bei der die Sanierung des Hauses als „gläserne Baustelle“ geplant ist.

Schlatkow
Das Schlatkower Ensemble von Her-
berge, ehemaligem Gutshaus und
Melkerschule lockt auch mit Aus-
stellungen. Foto: Diekhoff
Der schwedische Generalgouverneur von Essen und der französische General Mortier schlossen im April 1807 in Schlatkow einen Waffenstillstand der jedem Militärhistoriker ein Begriff sein sollte. Dazu gibt eine Ausstellung unter dem Titel „Krieg und Frieden in Vorpommern“. Unmittelbar am Ort des historischen Geschehens gibt es übrigens auch eine Übernachtungsmöglichkeit für Radwanderer.

Bömitz
Das ehemalige Gutshaus war Altenheim und ist jetzt ein Landhotel, das nicht nur wegen des Restaurants einen Besuch wert ist. Die barocke Anlage bietet darüber hinaus auch noch eine interessante Architektur. Außerdem gibt es einen Park mit alten Bäumen.

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