Mecklenburg-Strelitz

Die Fallada-Tour
Die Fahrt mit der Luzinfähre ist eine
schöne Möglichkeit, die Tour
abzukürzen. Foto: I. Zimmermann
Von Ivonne Zimmermann

Mecklenburg-Strelitz. Der Fahrradtourismus hat in der Region Mecklenburg-Strelitz einen nicht unerheblichen Stellenwert. Auch Einheimische genießen die sie umgebende Natur immer öfter vom Fahrradsattel aus. Eine Möglichkeit, den kulturellen und den Hunger nach Bewegung zu stillen, ist eine Fahrradtour, die die Orte Feldberg, Wittenhagen, Carwitz und Neuhof miteinander verbindet.

Start der Tour ist in Feldberg. Dort gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einen Drahtesel zu mieten. Einfach in der Touristeninformation im Haus des Gastes in Feldberg, Strelitzer Straße 42, nachfragen. Vom Erddamm in Feldberg geht es dann über den Wittenhagener Berg nach Wittenhagen. Im Ort angekommen, die erste Ausfahrt aus dem Kreisverkehr wählen, um dem Rundweg weiter zu folgen. Vorbei an Einfamilienhäusern lädt linker Hand auch bald die Kunsthalle Wittenhagen zu einem Ausflug in die Welt von Malerei und Co. ein. Ein Eiszeitlehrpfad klärt über die Entstehung der hiesigen Landschaft auf. Gaststätten und Cafés liegen am Wegesrand. Aus dem Ort heraus führt eine Allee, die in den Hullerbusch mündet. Durch die Buchenstämme am Hang ist rechter Hand der Schmale Luzin zu erspähen. Links wartet der Hünenwall darauf, erklommen zu werden.

Weiter dem Weg folgend, weist bald ein Schild auf die Luzinfähre hin. Wer mag, kann mit dem Übersetzen an das andere Ufer die Rundfahrt verkürzen. Alle anderen erreichen bald Carwitz. Im Ort rechts verläuft die Radtour. Ein Abstecher zum Fallada-Haus lohnt sich aber in jedem Fall. Es ist ausgeschildert. Vorbei an zahlreichen Cafés und Restaurants, gepflegten Vorgärten und Ateliers führt die Hauptstraße schließlich aus dem Ort hinaus und weiter nach Neuhof. Dort wiederum rechts in Richtung Feldberg abgebogen und in Feldberg der Hauptstraße in das Zentrum folgend, führt der Radrundweg in einen kleinen Kreisverkehr. Dort geradeaus in Richtung Amtswerder und gleich wieder links in die Strelitzer Straße. Nun immer rechts halten und so den Haussee umrunden - bis zum Ausgangspunkt.

Ausbau der Strecke: Die Falladatour führt über ganz unterschiedlich befestigte Wege. Asphaltstraße, Waldweg und Kopfsteinpflaster sind dabei. Im Wald zwischen Wittenhagen und Hullerbusch ist es manchmal etwas holprig, was dem Radelspaß aber keinen Abbruch tut. Auch das Kopfsteinpflaster durch den kleinen Ort Carwitz stört nicht, da es am Wegesrand so viel zu gucken gibt, dass der Radler ohnehin langsam fährt oder sein Gefährt im Ort sogar schiebt.
Beschilderung: Wie vor Antritt jeder Radtour sollte man sich die Strecke vorher auf einer Karte ansehen. Ist der Verlauf der Tour in etwa bekannt, ist es dank der Beschilderung kein Problem, ihr zu folgen.


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