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1933 kaufte Hans Fallada dieses Haus.
Heute ist es ein Museum.
Foto: I. Zimmermann |
Carwitz (iz). Vermutlich wurde es 1848 erbaut, das Hans-Fallada-Haus in Carwitz. 1933 hat der Schriftsteller das Gebäude erworben und dort elf Jahre gelebt. Vor zwölf Jahren nahm die Hans-Fallada-Gesellschaft den Museumsbetrieb auf dem Anwesen auf. Besucher können dort auf den Spuren des Schriftstellers (eigentlicher Name Rudolf Ditzen) wandeln. Denn Außenanlage und Zimmer sind größtenteils original hergerichtet und bieten so einen kleinen Einblick in sein Leben und Schaffen. Möglich ist uns die Rekonstruktion der Räume und des Anwesens auch durch eine Leidenschaft Falladas: die Fotografie“, erklärt Museumsleiter Stefan Knüppel. Er weiß auch, dass der Schriftsteller eine Vorliebe für den asiatischenRaum hatte. „Daher findet sich die Kombination der Farben Schwarz und Rot in seiner Einrichtung wieder.“
Durch das Interesse für Fallada und sein Schaffen und die kontinuierliche Weiterentwicklung hat es das Hans-Fallada-Museum zum zweiten Mal geschafft, zu einem Kulturellen Gedächtnisort ernannt zu werden. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Stefan Knüppel. Denn dieser Kulturelle Gedächtnisort ist einer von nur vier in Mecklenburg-Vorpommern.
Ständig verändert sich das Haus, werden Sonderausstellungen ausgearbeitet und zusätzliche Räume rekonstruiert. „Im Juli, zu den 17. Hans-Fallada-Tagen, sind zwei zusätzliche Räume fertig gestellt: ein Fernsehzimmer und ein Raum für Sonderausstellungen“, informiert Knüppel. In zwei Jahren soll Falladas Bootshaus originalgetreu nachgebildet sein. |