Der Hünenwall

Eiszeitzeuge zu erklimmen
Der Hünenwall im Hullerbusch.
Foto: I. Zimmermann
Mecklenburg-Strelitz (iz). Von Wittenhagen führt eine Allee nach Süden in das Naturschutzgebiet Hullerbusch, ein Reservat mit naturnahem Laubwald. Der Buchenbestand ist etwa 100 Jahre alt. Eine Infotafel weist auf einen Hügel links des Weges, den Hünenwall, hin.

Der Hünenwall, übrigens ein Sagenname, ist eine völlig erhaltene Satzendmoräne und damit eine Seltenheit. Er besteht aus einem vom Eiszeiteis aus großen Feldblöcken aufgehäuften Wall. Die Blockpackungen zeigen die frühere Lage des Eisrandes an. Das Eis lag links. Die Schmelwässer flossen über den Wall nach rechts und erhöhten so das Gelände. Denn während der feinere Gletscherschutt weiter transportiert wurde, blieben die großen Blöcke an Ort und Stelle liegen. Sehr weit wurden die großen Gesteinsbrocken teilweise vom Eis transportiert. Denn unter den Findlingen auf dem Hünenwall ist auch aus Skandinavien stammender Granit, der durch Gletscher dorthin geschoben wurde.

Ein schmaler Weg schlängelt sich den Wall hinauf. Wer ihm folgt, wird mit einer wunderbaren Aussicht über den Hullerbusch und am Wegesrand mit weiteren Informationen zum Hünenwall belohnt.

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