| Woldegk | |||
| Windmühlenstadt in luftigen Höhen | |||
Mit großem Aufwand konnten fünf Windmühlen der Stadt erhalten werden. Sie stellen ein in Deutschland einzigartiges Ensemble dar. Eine der Mühlen beherbergt jetzt ein Museum mit Mühlenmodellen der Ur- und Frühgeschichte der Stadt und wechselnde Ausstellungen von Malerei, Grafik und Gebrauchsgegenständen. Die „Ehlertsche Mühle“ existiert als Technisches Denkmal. Die „Fröhlcke Mühle“ ist die größte Galerieholländermühle Norddeutschlands und im „Moulin Rouge“, einer Töpfermühle, werden Besichtigungen und Töpferlehrgänge angeboten. Die Windmühlen weisen schon auf die „Höhenlage“ Woldegks hin. Die Stadt liegt bei etwa 130 Metern. Der Helpter Berg, an dessen Fuß die Stadt liegt, ist 179 Meter hoch. Beim Rundgang durch die Stadt können Reste der alten Stadtmauer besichtigt werden. Die Feldsteinmauer aus dem 14. Jahrhundert ist auf etwa 700 Metern erhalten. Bei einem Spaziergang entlang der alten Wallanlage sind etliche Fachwerkhäuser und die Sankt-Petri-Kirche mit dem neu errichteten Turm, einem Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, zu sehen. Obwohl 70 Prozent des Ortes im zweiten Weltkrieg zerstört wurden, gibt es viel Historisches in der Windmühlenstadt Woldegk zu entdecken. Zudem machte der Ort in der Vergangenheit durch einige Unternehmen weltweit auf sich aufmerksam. Zu ihnen gehört Deutschlands modernstes Rinderzuchtunternehmen, die RMV, genauso wie Firmen der Metallverarbeitung oder der Bauindustrie, die Ziegelei beispielsweise, die zu den modernsten ihrer Art gehört. |
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