| Mecklenburg-Strelitz | ||||
| Die Seentour - quer durchs Wassersportparadies | ||||
Mecklenburg-Strelitz. Idyllische kleine Ortschaften, die von Wassersport und Tourismus geprägt sind, Wege, die an Seen, Getreidefeldern und saftigen Wiesen entlang und durch Wälder hindurch führen, sind auf der Seentour zu erleben. Der Radrundweg verbindet auf etwa 32 Kilometern die Orte Wesenberg, Ahrensberg, Hartenland, Strasen, Neu Canow und Drosedow miteinander. Start der Seentour ist in Wesenberg. Im Ort muss man der Straße in Richtung Neustrelitz folgen und kurz vor dem Ortsausgang rechts (an der Kanumühle) in Richtung Ahrensberg abbiegen. Nach einigen Metern liegt rechts des Weges die Marina Wesenberg mit einem Boots- und Kanuverleih. Radler, die Lust dazu haben, auch die Arme zu trainieren, können sich dort ein Boot ausleihen und auf dem Wasser aktiv sein. Zurück zur Seentour: Ist Wesenbergs Ortsausgangsschild passiert, wird die Straße etwas holprig. Die hügelige Landschaft und die gepflasterten Abschnitte erschweren die Fahrt zusätzlich. Den „Gipfel“ immer wieder erklommen wird der Radler mit einer wunderbaren Sicht über die ihn eben noch so quälenden Hügel belohnt. Bald schon sind Häuser in Sicht. In Ahrensberg angekommen macht linker Hand ein an einer Kastanie befestigtes Holzschild auf den dort liegenden Weinberg aufmerksam. Im Holz steht geschrieben: Der Humane erinnert an den Weinanbau im Mittelalter, der von den Mönchen mitgebracht wurde. Der Wein unserer Gegend soll aber sauer gewesen sein. Auf einer holprigen Pflasterstraße geht es in Ahrensberg weiter Richtung Ortsausgang. Ein Schild im Ort weist nach links auf den Gutshof. Am Drewensee ist dieser wunderschön gelegen. Schon die Zufahrt zum Gut mit ihrem alten Baumbestand ist sehenswert. Wieder auf der Seentour führt eine sehr gut zu befahrene Allee von Ahrensberg nach Hartenland. Ein Schild macht dort auf den links vom Weg gelegenen Fischer aufmerksam. Bei ihm kann der Radler verschnaufen und sich mit einem Imbiss stärken. Wieder auf dem Radweg der Seentour steigt nach diesem Abzweig der unverwechselbare Duft der Getreidefelder rechts und links des Waldes in die Nase. Ist Hartenland, eine kleine Siedlung, passiert, wird der Radlerhintern wieder etwas mehr strapaziert. Auf holprigem Weg geht es weiter nach Priepert-Ziegelei und von dort rechts auf eine sehr gut zu befahrene Straße nach Strasen. Im Ort selbst gibt es einiges zu entdecken. Mit Forellenzucht, Cafés und Restaurants, Yachthafen und Badestellen erwartet Strasen seine Gäste. Die Boote der Wassersportler reihen sich wie auf eine Kette gefädelt aneinander. Sie kommen auf der Seentour immer wieder in den Blick des Radlers. Einen Blick in den Ort gewinnt der Radfahrer, wenn er der Ausschilderung Richtung Hafen folgt. Es lohnt sich! Auf der Seentour weiter immer der Hauptstraße in Richtung Wesenberg folgen. Der Weg wird teilweise von einem Radweg begleitet. Ihn zu nehmen ist aber nicht nötig. Die Straße ist wenig befahren. Nach einem gepflasterten Teilstück links in Richtung Canow, Rheinsberg abbiegen. Die Straße ist jetzt etwas stärker befahren, wird in Neu Canow aber gleich wieder verlassen. Im Ort rechts in Richtung Drosedow abbiegen. Wenn möglich noch schnell Schwung holen, eine Steigerung verlangt dem Radler jetzt ab, ordentlich in die Pedale zu treten. Der Aufstieg in diesem kleinen Waldstück wird erst mit einem schönen Blick über die Natur und dann schließlich mit der Abfahrt belohnt. Holprigen Weges geht es es weiter durch Drosedow und schließlich auf einer schmalen, sehr gut zu befahrenen Straße nach Wesenberg zurück. Ausbau: Die Wege der Seentour sind sehr unterschiedlich beschaffen. Ein bequemes Fahrrad sollte es deshalb sein. Immer wieder führt die Strecke über Hügel. Sie ist deshalb nicht für ungeübte Waden geeignet. Der Radler fährt die Tour hauptsächlich auf der Straße. Das ist aber nie problematisch, denn die Straßen in dieser Region sind wenig befahren. Beschilderung: Die Ortschaften, welche die Seentour miteinander verbindet, sind gut ausgeschildert. Im Vorfeld sollte sich der Radler jedoch wieder mit einer Karte einen Überblick über die Strecke verschaffen. Dem Genuss dieses Stückchens Natur steht dann nichts mehr im Wege.
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