| Wesenberg | |||
| Burg fiel Bränden zum Opfer | |||
Ein Schild am Fuße der Burg „erzählt“ von ihrer Geschichte. Demnach ließ Fürst Nikolaus von Werle Mitte des 13. Jahrhunderts die Burg zum Schutze der um 1252 gegründeten Stadt „Wesenberge“ erbauen. Die Burg Wesenberg ihr Umland waren in den mecklenburgisch-brandenburgischen Fehden ab 1276 in wechselndem Besitz. Erst ab 1329 wurden die mecklenburgischen Herrscher mit dem Land Stargard belehnt. 1352 erhielt, inzwischen vom Kaiser zum Herzog erhoben, Johann von Mecklenburg des Land Stargard als selbständiges Herzogtum. Nach 1500 wurde die Burg Wesenberg schließlich zum Sitz des fürstlichen Amtes. Mehrmals wurden große Teile die Burg zerstört; erstmals im dreißigjährigen Krieg. Lediglich der Torso des Fangelturmes und der Rest der südlichen Burgmauer blieben stehen. Ab 1752 übernahm die herzögliche Kammer das Burggelände und verpachtete es zwischenzeitlich. An der Stelle des früheren großen Wohnhauses wurde nun ein schlichter Bau gesetzt. Dieser brannte 1917 ab, konnte jedoch 1918 wieder aufgebaut werden. 1945 wurde das Gebäude ein zweites Mal durch Brand zerstört. Heute sind in der Burg die Touristeninformation, Heimatstube und eine Fischerei-Ausstellung angesiedelt. Vom Burgturm aus hat man einen weiten Blick über die Wesenberg umgebende Landschaft. |
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