Mecklenburgische Schweiz

Durch Wald und Wiesen
Streckenführung: Teterow - Groß Wokern - Nienhagen - Hohen Demzin - Grambzow - Gruber Forst - Glasow - Pampow - Teterow
Untergrund: verfestigte Wald- und Feldwege, Asphalt, Betonplatten
Profil: einige leichte Anstiege, keine größeren Schwierigkeiten
Länge: ca. 33 km

Auf dem Weg nach Grambzow:
Blick zurück auf Hohen Demzin.
Foto: W. Blanck
Von Wolfgang Blanck

Teterow. Die diesmal vorgeschlagene Route führt vorwiegend über Wald- und Feldwege bzw. durch Wiesen, sollte also am besten bei trockenem Wetter gefahren werden. Etwaige Probleme mit dem Untergrund werden jedoch durch den Naturerlebniswert mehr als ausgeglichen. Wieder beginnt die Radwanderung auf dem Teterower Marktplatz am Hechtbrunnen, führt durch das Rostocker Tor, über den Schulkamp, ein Stück die v.-Pentz-Allee herauf, an der Tankstelle vorbei bis am Sportplatz des Gymnasiums der Hohe-Holz-Weg erreicht ist.

Nach etwa 3,5 km lädt die Waldgaststätte „Hohes Holz“ zum Verweilen ein, ehe es durch den dichten Buchenwaldbestand am Hertha-See (Rastmöglichkeit) vorbei in Richtung Neu und Groß Wokern weiter geht. Hier lohnt sich ein Abstecher auf den Honigberg und die Besichtigung der Dorfkirche. Ist dann die Kreisstraße erreicht, geht es zunächst rechts ab und nach ca. 100 m links weiter nach Nienhagen. Die Fahrt dorthin geht über eine Betonstraße mit sehr wenig Verkehr. Nach einem relativ flachen, aber ziemlich langen Anstieg ist der Radler nach etwa 12 km in Nienhagen und könnte am Denkmal für die Gefallenen des Ortes im 1. Weltkrieg im Schatten der Bäume eine kurze Rast einlegen.

Auf einem asphaltierten Weg geht es dann weiter nach Hohen Demzin, das nach weiteren 2,5 km erreicht ist. Die B 108 wird überquert, die Dorfkirche rechts liegen gelassen und völlig ungestört geht es jetzt etwa 3,5 km durch Wiesen und Weiden bis nach Grambzow. Sind die Wiesen vor Grambzow überschwemmt, bieten hier rastende Wasservögel oft ein interessantes Schauspiel. Die Radtour geht dann weiter durch das Dorf in Richtung Pampow, bis nach insgesamt 20 km Fahrt die K 44 erreicht ist. An dieser biegt man rechts ab in Richtung Glasow. Nach weiteren 1,4 km auf der wenig befahrenen Landstraße folgt der Radler dem Wegweiser nach rechts in den Graber Forst und hat nunmehr gut 3 km dichten Wald und nur dessen Geräusche um sich. Ist das Forsthaus passiert, eröffnet sich auf dem Feldweg nach Glasow ein schöner Blick ins Malchiner Becken.

In Glasow wird wieder die K 44 überquert; nach ca. 200 m erfolgt ein Hinweis auf den Radwanderweg nach Teterow. Nach einem Anstieg auf dem Feldweg hinter dem Ort lohnt sich zumindest ein kurzes Anhalten für einen Blick zurück auf die Hügel der Mecklenburger Schweiz und den Malchiner See. Etwa 1 km hinter Glasow erreicht man den See gleichen Namens. Im Sommer kann eine Rast an der kleinen Badestelle mit einem Sprung ins kühle Nass verbunden werden. Ansonsten wird der See links liegen gelassen, die Wiese durchquert und über einen Feldweg die Richtung nach Pampow eingeschlagen. Von dort folgt der Radler der Beschilderung nach Teterow, am besten über den ausgewiesenen Wanderweg.


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