Mecklenburgische Schweiz

Teterow - Remplin - Teterow
Streckenführung: Teterow - Pampow - Niendorf - Neu Panstorf/Ausbau - Panstorf - Panstorfer Forst - Alt Panstorf - Remplin - Retzow - Hagensruhm - Pohnstorf - Hohen Mistorf - Teschow - Teterow
Untergrund: Asphalt, verfestigte Feldwege, Waldwege (z. T. mit lockerem Untergrund)
Profil: zunächst keine Probleme, später größere Schwierigkeiten; z. T. anstrengend, zuletzt wieder einfach
Länge: ca. 40 km

Mausoleum in Pohns-
torf. Foto: W. Blanck
Von Wolfgang Blanck

Teterow. Diese Tour ist von ihrem Profil her insgesamt recht anstrengend. Sie führt zwei Mal mitten ins Herz der Mecklenburgischen Schweiz und belehrt denjenigen, der glaubt Mecklenburg sei „plattes“ Land, ganz bestimmt eines Besseren. Vom Hechtbrunnen auf dem Teterower Markt geht es an Stadtmühle und Feuerwehrmuseum vorbei und gleich dahinter links ab durch die Wiese an die B 104 und weiter in Richtung Krakow. Nach 1,6 km biegt man links zum Wasserwerk ab, überfährt die Eisenbahnbrücke, radelt durch die „Wolfskuhle“ bis zur B 108, die in Richtung Bülow/Bristow überquert wird. Weiter geht‘s auf dem ausgeschilderten Radweg nach Pampow, dann rechts ab nach Niendorf und nach ca. 100 Metern auf der B 104 wieder links ab in Richtung Hohen Mistorf. Auf dem immer noch asphaltierten Weg hat man schöne Ausblicke auf die Heidberge und den Teterower See. Nach 10,5 km ist Neu Panstorf-Ausbau erreicht. Hier verlassen wir den Radweg in Richtung Neu Panstorf. Auf dem Feldweg bis dorthin sind die ersten richtigen Steigungen zu bewältigen.

Nach einem kurzen Stück auf der B 104 geht es in Richtung Alt Panstorf/Forsthaus. Über den gut befahrbaren Feldweg erreicht der Radler den Panstorfer Forst. Dieser Streckenabschnitt bietet schöne Ausblicke in das Malchiner Becken und zurück auf den Hardtberg. Das Forsthaus wird auf dem Hauptweg umfahren. Etwa 250 Meter dahinter gibt es zwei Möglichkeiten zur Fortsetzung der Tour. Entweder man fährt über Wendischhagen oder über Alt Panstorf nach Remplin. Leichter dürfte die erste Variante sein, schöner wahrscheinlich die zweite. In Alt Panstorf kann man die Ruine der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Dorfkirche besichtigen. In Remplin sind die Dorfkirche, die Reste der alten Gutsanlage, der barocke Torturm, der Turm der ältesten Sternwarte Mecklenburgs sowie die Parkanlagen sehenswert.

Diese Zeit der Ruhe sollte man sich auch gönnen, denn nun wird es richtig anstrengend. Nachdem die B 104 in Richtung Hohen Mistorf/Retzow überquert ist, folgt ein etwa 3 km langer Anstieg ins „Gebirgsdorf“ Retzow, der es richtig in sich hat. Hinter Retzow geht es noch einmal kurz bergauf bis zum höchsten Punkt der Tour, bis es dann einen abwechslungsreichen Waldweg hinab über Hagensruhm nach Pohnstorf geht. Auf diesem sollte man wegen des Gefälles und des Untergrundes seine Bremsen immer in Bereitschaft haben und eventuell auch einmal auf das Schieben des Rades eingerichtet sein. Unmittelbar vor Pohnstorf - mittlerweile haben wir 30 km in den Beinen - biegen wir links ab in Richtung Hohen Mistorf.

Etwa 200 Meter hinter dieser Biegung liegt ein kleines Juwel: die Grabstätte (Mausoleum) der Eheleute Wessel. Noch einmal 200 Meter weiter lädt ein Rastplatz nicht nur zum „Verpusten“ ein. Auch der schöne Ausblick ins Teterower Becken sollte genossen werden. Weiter geht es nach Hohen Mistorf, wo man sich Zeit für die Dorfkirche und den Gesteinsgarten mit seinem kleinen Haustierpark nehmen kann. Dann am Silberberg vorbei hinunter nach Teschow. Von dort kann der Radwanderer mit der Barkasse „Regulus“ oder durch die Wiesen nach Teterow fahren.


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