| Uckermark | |||
| "Fahrradstraßen sind hier erste Sahne" | |||
Uckermark (sw). Fast wären die Beamten i. R. aus einer Hamburger Baubehörde nicht in die Uckermark gekommen. Templin hatten sie sich ausgeguckt, um von hier aus Radtouren in alle Himmelsrichtungen zu starten, nach Himmelpfort nach Eberswalde…. Doch die Schließung der Eisenbahnstrecke Templin-Eberswalde empfanden sie als starkes Manko. Wenn die Rentnerbeine auch geübt sind, nach 50 bis 60 Kilometern auf dem Rad hätten sie gern eine Zugetappe eingelegt. So müssen sie fast alle Touren von ihrer Ausgangsbasis am Seehotel in Templin aus starten und auch zurück nach Templin strampeln. Das engt ein. Trotzdem: „Die Fahrradstraßen hier sind erste Sahne, die Therme bei nassem Wetter toll“, sagt Wolfgang Hendel. Nur der Windbruch auf den Wegen störe, da sei Nachholebedarf. Verpflegung haben die Hamburger stets dabei, so dass es sie nicht störe, wenn es in kleinen Dörfern keinen Laden gibt oder der Gasthof erst abends öffne. „Bis zu den Blumberger Teichen ist der Radweg Berlin-Usedom perfekt“, schwärmten die Berliner Inge und Eppo Bosch vom idyllischen Weg am Finowkanal. Mit Campingepäck waren sie auf dem Weg zur Ostsee, wussten noch nicht, was sie auf dem nördlichen Radwegteil noch erwartet. |
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